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Home News Kriminalität & Recht Yakuza wird das Verteilen von Halloween-Süßigkeiten verboten

Verbot gilt bereits Ende Oktober

Yakuza wird das Verteilen von Halloween-Süßigkeiten verboten

NHK – Ende des Monats steht wieder Halloween vor der Tür und auch japanische Kinder freuen sich auf kostenlose Süßigkeiten. In Hyogo wird es allerdings von einer Ecke keine Leckereien geben. Der lokalen Yakuza wurde nun nämlich offiziell verboten Süßigkeiten zu verteilen.

Seit Jahren verteilt das Yamaguchi-gumi Syndikat an Kinder zu Halloween Süßigkeiten und andere Dinge. Viele Menschen und Behörden sahen es allerdings gar nicht gern, dass die größte Yakuza-Gruppe Japans so ein Event veranstaltet.

Yakuza darf schon dieses Halloween nicht mehr verteilen

Schon letztes Jahr wurde die Halloween-Party am Hauptquartier in Kobe abgesagt. Das geschah allerdings vonseiten der Verbrecher, da es zu dem Zeitpunkt gewalttätige Auseinandersetzungen mit einer anderen Gruppe gab. Es wurde deswegen befürchtet, dass es an dem Tag auch zur Gewalt kommt und zur Sicherheit aller Beteiligten wurde das Event abgesagt.

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Vor einigen Monaten hatte sich die Präfekturversammlung von Hyogo gemeldet und bekannt gegeben, dass sie an einem allgemeinen Verbot für das Event arbeiten. Am Montag wurde jetzt offiziell ein Entwurf der Polizei zur Überarbeitung der Anti-Gangster-Verordnung von der Versammlung genehmigt. In Kraft treten wird die neue Verordnung noch am 26. Oktober.

Harte Strafen bei Verstößen

Mit der Änderung ist es der Yakuza dann offiziell verboten an Personen unter 18 Jahren Süßigkeiten, Geld oder andere Geschenke zu verteilen. Ebenfalls dürfen sie Kinder nicht ohne einen triftigen Grund in ihre Büros lassen, sie anrufen oder per E-Mail benachrichtigen.

Sollte die Yakuza dagegen verstoßen, soll es einen Befehl zur Korrektur des Verstoßes geben. Sollte dem nicht nachgekommen werden, droht den betroffenen Mitgliedern eine Geldstrafe von bis zu 3.988 Euro oder sechs Monate Gefängnis.

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