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Japans Umweltminister sieht Kritik als willkommen an

Kritik an Japans Kohlepolitik schärft das Klimabewusstsein

Japans Umweltminister Shinjiro Koizumi sieht die Kritik an Japans Kohlepolitik durchaus positiv, denn sie schärft das Bewusstsein der Japaner für den Klimawandel.

Koizumi, der als Japans zukünftiger Ministerpräsident gehandelt wird, sagte vergangene Woche auf der Klimakonferenz in Madrid, dass die weltweite Kritik an der Kohlepolitik in seinem Land Einzug gehalten habe, warnte jedoch, er müsse noch eine breitere Zustimmung in der Regierung gewinnen, um das Land von fossilen Brennstoffen zu entwöhnen.

Berichterstattung über Kritik an Koizumi und Japans Kohlepolitik genau richtig

Japanische Medien berichteten ausführlich über die Kritik, die er erhielt, einschließlich der Auszeichnung „Fossil of the Day“, der von Aktivisten vergeben wurde, um Klimasünder zu kritisieren.

„Ich könnte sagen, dass lokale Medienberichte über die Auszeichnung ‚Fossil of the Day‘ und verschiedene Kritiken, die ich erhalten habe, ein Erfolg waren“ so Koizumi.

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„Als ich mich auf die Rede vorbereitete, überlegte ich, warum ich diese Gelegenheit nicht nutzen sollte, um Japan bewusst zu machen und anzuerkennen, wie heftig Japan von der Weltgemeinschaft in Bezug auf Kohlekraft kritisiert wird.“

Koizumi sagte, dass das Interesse der japanischen Bürger an der Kernenergieerzeugung sehr groß sei, aber sie hätten den Kohlekraftwerken sehr wenig Beachtung geschenkt, was zu einer großen Kluft zwischen den Ansichten der globalen und der japanischen Bevölkerung geführt habe.

Japan baut als einiges G7-Land weiter Kohlekraftwerke

Japan wurde wegen seines Festhaltens an der Energiegewinnung aus Kohle kritisiert. Das Land plant als einziges der G7-Industrienationen, den Bau neuer Kohlekraftwerke.

Außerdem ist Japan einer der größten Kreditgeber für den Bau neuer Kraftwerke.

„Als ich in New York war und ein Steak aß, wurde ich kritisiert. Als ich sexy sagte, wurde ich kritisiert. Diesmal wurde ich auch wegen Kohle kritisiert, aber ich glaube, dass das japanische Umweltbewusstsein mit jeder Kritik zunimmt“, so Koizumi.

AS

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