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Künstler von Telefonzellenaquarium verklagt Händlervereinigung

Der Künstler Nobuki Yamamoto sorgte in den letzten Jahren mit seinen Werken für viel Aufsehen. Das wohl Bekannteste ist die mit Goldfischen gefüllte Telefonzelle. Begeistert von dem Telefonzellenaquarium kopierte das Einkaufsviertel von Yamatokoriyama die Idee, was viel Ärger einbrachte. Nun reichte Yamamoto nach Jahren des Streits Klage gegen die lokale Händlervereinigung ein.

Das Bezirksgericht von Nara bestätigte die Klage von Yamamoto. In ihr wirft er der Vereinigung Plagiat vor. Schon im Jahr 2000 entwarf er die Telefonzelle mit den Goldfischen und stellte sie in zahlreichen Galerien aus. Der 62-jährige fordert aufgrund der Verletzung der Urheberrechte 3,3 Millionen Yen (25.671 Euro).

Yamamoto fand 2013 heraus, dass Yamatokoriyama seine Installation kopierte. Die Stadt ist für seine Goldfischfarmen bekannt und dachte, es sei eine gute Idee dies mit der Telefonzelle zu zeigen. Nach langem Streit entschied sich die Stadt diesen April das Aquarium zu entfernen, um weitere Komplikationen zu vermeiden.

Gereicht hat das Yamamoto allerdings nicht und er will Konsequenzen. Bei einer Pressekonferenz erklärte er, wieso er die Klage einreichte. Er will, dass alle wissen, dass er das Urheberrecht für das Telefonzellenaquarium hat und sein Werk ein Original ist. Yamamoto ist sich sicher, dass die Telefonzelle in Yamatokoriyama ein Duplikat ist und eine Klage gerechtfertigt ist. Die Stadt äußerte sich bis jetzt nicht dazu.

Quelle: Mainichi Shimbun

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