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Riesige Mengen am Strand besorgen Fischer und Experten

Kujukuri’s Fischereigesellschaft bittet Menschen, Muscheln am Strand nicht mitzunehmen

Japan bietet einige sehr schöne Strände, an denen auch Muscheln zu finden sind. Zurzeit wird der Kujukuri Strand in Chiba allerdings regelrecht mit Muscheln überflutet. Umso mehr bitten Zuständige die Menschen darum, die Muscheln liegenzulassen, auch wenn es verführend ist.

Seit etwa dem 10. November wurde einen große Zahl an Muscheln an den Kujukuri Strand angespült. Auch am 18. November wurde eine große Menge an der Küste von Kujukuri entdeckt. Um die 15 lokalen Fischer schauten sich die Lage an dem Strand an.

Klimawandel könnte hinter dem Phänomen stecken

Experten und Fischer sind dabei jedoch ratlos und können sich das Phänomen nicht erklären, das sich wohl über zehn Kilometer erstreckt. Das Chiba Fisheries Research Center konnte nur erklären, dass wohl alle paar Jahr so große Mengen angespült werden. Aber auch sie können keine Ursache für das Ereignis nennen.

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Auch ein Vertreter des Präfekturmuseums gab an, dass er so eine große Menge noch nie gesehen hat. Er vermutet jedoch, dass die Muscheln durch die veränderten Wassertemperaturen geschwächt wurden und deswegen durch kräftige Wellen an den Strand gespült wurden. Die Auswirkungen des Klimawandels machen der japanischen Fischereich dabei schon lange Probleme.

Einwohner erklärten hingegen, dass früher häufig die Muscheln gefunden haben, wenn wegen eines Taifuns die See rau war. Dass die Tiere nun jedoch über eine ganze Woche jeden Tag zu finden sind, sei ungewöhnlich. Der Strand selbst ist der Hauptlieferant der Muscheln. Ab November werden sie gefangen und als Kujukuri Hamaguri verkauft.

Sammeln von Muscheln ist verboten

Gleichzeitig bitten die lokale Fischereigenossenschaft die Öffentlichkeit darum, die Muscheln liegenzulassen, wenn sie nicht eine ausdrückliche Erlaubnis erhalten. Zum einen hat das etwas mit der Rechtslage zu tun. Für den kompletten Küstenbereich von Kujukuri gibt es nämlich vergebene Fangrechte und es ist der Öffentlichkeit allgemein verboten, Muscheln oder ähnliches zu sammeln.

Trotzdem halten sich einige Personen nicht daran, was ein großes Problem ist. Die Muscheln sind nämlich sehr wichtig für das lokale Ökosystem und die Verbote sind vor allem zum Schutz der Fanggründe gedacht. Aus dem Grund arbeitet die Fischereigesellschaft daran die Muschel mit Patrouillen zu beschützen und schnell wieder ins Meer zurückzubringen.

Trotz Saisonbeginn hat sich nämlich die Zahl der gefangenen Muscheln auf dem Meer seit Mitte des Monats drastisch reduziert, weswegen die Fischer sehr besorgt sind. Sollten die Muscheln nämlich allmählich verschwinden, könnte das ihre Existenz bedrohen.

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