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Kultur der Ninja soll Japans Tourismus fördern

Japan will in den nächsten Jahren noch mehr Touristen anlocken als zuvor. Um das zu erreichen, lassen sich viele Regionen eine Menge einfallen und versuchen ihre Kultur mit den Ausländern zu teilen. So setzt die Präfektur Mie vor allem auf Ninja und deren Kultur, die sich weltweit dank Actionfilme großer Beliebtheit erfreuen. Japans Regierung plant nun die Verbreitung der Kultur der geheimnisvollen Spione zu fördern.

Am Mittwoch traf sich der Mie Gouverneur Eikei Suzuki mit Premierminister Shinzo Abe und weiteren Politikern in Ninja-Kostümen. Mie war früher die Heimat des berühmten Iga Ninja Clans und der Hochburg für die Spione, um die sich heute noch viele Legenden ranken. Die Ninja überreichten Abe bei dem Treffen eine Schriftrolle. In ihr baten sie den Premierminister, dass sie den Rugby World Cup 2019 und die Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 promoten dürfen.

Abe sagte anschließend, dass er dabei helfen will, die Ninja weiterzuverbreiten. So versprach er, die Kultur der Spione bei der Weltausstellung 2025 in Osaka zu präsentieren. Zu dem riesigen Event erwartet die Stadt mehrere Millionen Besucher. Gleichzeitig gab Abe an, dass er hofft, dass die Ninja ein Touristenmagnet werden.

Gouverneur Suzuki freute sich über die positive Reaktion und zeigte sich zuversichtlich. Er wünscht sich sehr, dass die Regierung gemeinsam dabei hilft, die Kultur zu promoten. Suzuki hofft so, lokale Gemeinden wiederzubeleben. Die Vorstellung auf der Weltausstellung könnte den Tourismus in der Region deutlich ankurbeln.

Quelle: NHK

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