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Home News Kultur 26-jährige Japanerin übernimmt traditionelles Badehaus in Shiga

26-jährige Japanerin übernimmt traditionelles Badehaus in Shiga

Eigentlich wollte die alte Wirtin das Haus schließen

Das öffentliche Badehaus „Yoki-Yu“ mit seinem charakteristisch prächtigen wellenförmigen Giebel hat jetzt eine neue Wirtin. Die 26 Jahre alte Yukina Fujiuchi wünscht sich, dass die Nachbarn den Reiz dieser Örtlichkeit wiedererkennen lernen.

Die ehemalige Vermieterin des rund 90 Jahre alten öffentlichen Badehauses „Yoki-Yu“ in Sakaemachi in der Präfektur Shiga hat jetzt an die nächste Generation übergeben. Die junge Yukina Fujiuchi ist in der Gegend von Sakaemachi aufgewachsen und übernimmt ab sofort die Leitung des Badehauses. Sie will hart daran arbeiten, das Haus wieder als Mittelpunkt des sozialen Lebens zu etablieren.

Das Yoki-Yu wurde 1932 gegründet. Auffällig ist der Eingang mit einem großen „Karahafu“, einem Giebel mit wellenförmigen Mustern, der 2,2 Meter hoch und 5,8 Meter breit ist. Das Badehaus soll Modell gestanden haben für das Badehaus im, von Kyoto Animation produzierten, Anime „Love, Chunibyo & Other Delusions“ gestanden haben.

Der Weg in die Zukunft ist steinig

Der neue Manager ist der erfahrene Yusuke Minato, der bereits in einem anderen Badehaus in Kyoto gearbeitet hat. Für seine neue Tätigkeit legte er sich extra einen neuen „Namen“, Sanjiro Minato, zu, um seine neue Stelle von seinem ehemaligen Arbeitsplatz klar zu trennen. Seit letztem Herbst leitet er außerdem das Badehaus „Miyako-Yu“ in der Stadt Otsu, ebenfalls in der Präfektur Shiga.

Badehaus in Shiga mit neuer Wirtin
Bild: Kyoto Shimbun

Die neue Wirtin verbrachte ihre Vorschulzeit im Bezirk Ishiyama, wo auch Sakaemachi liegt. Sie lernte den jetzigen Manager an der Kyoto Seika Universität in Kyoto kennen. Dort stellte sie verschiedene Waren her, die sich in ihrem Stil von öffentlichen Badehäusern inspirieren ließen. Nach ihrem Abschluss arbeitete die junge Frau in Otsu, half aber gleichzeitig Minato bei der Wieder-Herrichtung des „Yoki-Yu“.

Ende letzten Jahres erfuhr Fujiuchi von Shizuko Miyamae, der damaligen Wirtin, dass sie wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes mit dem Gedanken spiele, das Badehaus zu schließen. Da es der Wunsch der jungen Frau war, das Badehaus in der Stadt, in der sie geboren und aufgewachsen ist, zu retten, bot sie an, das Geschäft zu übernehmen.

Miyamae lehnte erst einmal ab, weil sie sicher war, dass das Geschäft nicht profitabel sei und in ihren Augen keine Zukunft habe. Die hartnäckigen gemeinsamen Bemühungen von Fujiuchi und Minato konnten die Frau aber überzeugen. Bereits im Juli kündigte die junge Frau ihre alte Stelle und arbeitete in dem Badehaus erst einmal an der Rezeption, um den Alltag kennenzulernen. Gleichzeitig etablierte die neue Wirtin Werbe-Kampagnen auf sozialen Netzwerken und anderen öffentlichen Plattformen.

Quelle: KS

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