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Besucher sollen Führungen buchen

46 Gemälde von japanischen Künstlern aus dem 16. Jahrhundert wieder an ursprünglichem Ort zu sehen

Die Künstler Kano und Shoei Eitoku, Vater und Sohn, sind zwei der bedeutendsten Künstler Japans aus dem 16. Jahrhundert. Nun sind 46 ihrer Gemälde, die allesamt als nationales Kulturgut eingestuft wurden, zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder im Jukoin-Tempel zu sehen.

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Die auf Schiebetüren und Wandtafeln gemalten Bilder sind bis zum 26. März in der Haupthalle des Tempels zu besichtigen.

Originale Gemälde endlich wieder am ursprünglichen Ort

Normalerweise sind sie der Obhut des Kyotoer Nationalmuseums anvertraut. In der Zeit sind in Jukoin, einem Untertempel des Daitokuji im Bezirk Kita, Repliken der Werke ausgestellt.

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„Ich hatte gedacht, dass die Repliken auch gut sind, aber die Originale sehen ganz anders aus, wenn sie wieder an ihren Platz gestellt werden“, sagte der Oberpriester Kodo Onozawa. „Ich spüre 400 Jahre Geschichte.“

Beide Künstler waren Leiter der Kano-Malschule

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Der größte Teil der Gemälde wurde von Eitoku, dem Leiter der Kano-Malschule in vierter Generation, in seinen frühen Jahren geschaffen. Shoei war der Leiter der Schule in dritter Generation.

„Vögel und Blumen“, eine Reihe von 16 Gemälden, die auf Schiebetüren im zentralen Teil der Haupthalle mit großen Pflaumen- und Kiefernbäumen gemalt wurden, gilt als Eitokus repräsentatives Werk. Die Gemälde sind seit März 2017 zum ersten Mal wieder an ihrem ursprünglichen Ort zu sehen.

Tempel ist normalerweise für die Öffentlichkeit geschlossen

Jukoin wurde 1566 vom Kriegsherrn Miyoshi Yoshitsugu erbaut und ist als Familientempel von Sen no Rikyu bekannt, einem berühmten Meister der Teezeremonie.

Der Tempel, der normalerweise für die Öffentlichkeit geschlossen ist, dient als Grabstätte für die aufeinanderfolgenden Leiter von drei großen Teeschulen.

Besucher, die sich die Werke ansehen wollen, werden gebeten, Führungen zu reservieren. Die Eintrittskarten kosten 2.000 Yen (etwa 13,96 €) für Erwachsene und 1.000 Yen (etwa 6,98 €) für Schüler und Studenten der Oberstufe. Weitere Informationen findet man online.

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