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650 buddhistische Statuen begrüßen Wanderer in den Bergen der Insel Innoshima

Die Größe der Skulpturen variiert

Die japanische Insel Innoshima ist malerisch im weitläufigen Seto-Inland-See gelegen. Vom Berg Shiratakisan hat man einen wunderschönen Blick auf die Fähren, die sich zwischen den zahllosen kleineren und größeren Inseln hindurch schlängeln.

Außerdem ist Innoshima für seine unzähligen buddhistischen Steinstatuen bekannt. Diese wurden auf über 220 Metern Höhen in den Bergen aufgestellt. Über eine Treppe mit circa 300 Stufen geht es zur Spitze des Berges. Auf acht verschiedenen Stationen erhalten die Besucher die Möglichkeit, die Steinstatuen mit den ausdrucksstarken Gesichtern zu bewundern.

Ziel am Ende der Treppe
Treppen mit 300 Stufen Bild: Asahi Shimbun / Koichi Ueda

Verschiedene Buddhas warten auf die Besucher

Einige der Abbilder tragen ein sanftes Lächeln zur Schau, während andere wiederum die Augen meditativ geschlossen haben. Die Größe der Skulpturen variiert. Einige sind nicht größer als einige zehn Zentimeter, während andere wiederum größer als ein Mensch ausfallen.

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Die Steinstatuen werden als „Gohyaku Rakan“ (500 Arhats) bezeichnet. Allerdings behaupten die Verantwortlichen des Eilands, dass es insgesamt mehr als 650 Skulpturen zu sehen gibt. Vor allem die Einheimischen schätzen ihre kleinen Buddhas. Eine regionale Bürgerinitiative will die kleinen Figuren jetzt bekannter machen, indem man ihre Schönheit im Wandel der Jahreszeiten präsentiert.

Einer Legende zufolge brachten die Murakmai Suigun Piraten, die die Gewässer des Seto-Inland-Sees vor etwa 450 Jahren beherrschten, die ersten Bodhisattya-Statuen nach Innoshima. Anschließend sammelte Kashihara Denroku weitere Abbilder Buddhas. Er gründete in der Region auch die „Ikkankyo“-Religion. 1827 machten sich Maurer daran, die Figuren zu Gruppen zusammenzustellen und sie im „Onomichi“-Stil zu präsentieren. Sie arbeiteten mehr als drei Jahre an diesem Projekt.

Insel will an touristische Glanzzeiten wieder anknüpfen

Von weitem sieht man eine Brücke, die durch eine Meerenge führt und von großen weißen Stützen gehalten wird. Dabei handelt es sich um die Innoshima Ohashi Brücke, die Teil des Nishiseto Expressway ist, in Japan besser bekannt als Shimanami Kaido.

Insel-Leben mit Statuen
Blick von der Insel Innoshima Bild: Asahi Shimbun / Koichi Ueda

Obwohl viele Menschen nach Fertigstellung der Brücke im Jahr 1983 die Insel besuchten, stellten die Bewohner Innoshimas fest, dass sich ihre Insel nicht groß verändert hat. Es ist mittlerweile mehr als 20 Jahre her, dass die Shimanami Kaido vollständig für den Verkehr freigegeben wurde. In den letzten Jahren entdeckten auch immer mehr ausländische Touristen den Weg in die Berge.

Besucher, die die Insel gern sehen möchte, können dies über die Shimanami-Kaido-Schnellstraße tun. Von der japanischen Hauptinsel Honshu dauert die Fahrt zum Parkplatz unter der ersten der acht Stationen nur knapp 10 Minuten. Von der Insel Shikoku sind es etwa 15 Minuten mit dem Zug zur Innoshima-Minami-Station, einem großen Knotenpunkt in der Region. Bis zu den ersten Statuen dauert es vom Parkplatz aus, etwa 10 Gehminuten.

AS

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