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Ainu Verbandschef fordert Garantien und Rechte für die Ureinwohner Japans

Japans Regierung muss den Ureinwohnern mehr Rechte gewähren

Der Vorsitzende eines Verbandes, der die Ainu, Japans Ureinwohner, vertritt, forderte Garantien für die Rechte des indigenen Volkes.

Die Verwaltung der Präfektur Hokkaido reichte am 1. September bei der Polizei eine Strafanzeige gegen den Vorsitzenden ein. Die Präfekturverwaltung beschuldige ihn gegen das Gesetz zum Schutz der Fischereiressourcen und eine Verordnung der Präfektur zu Fischereivorschriften verstoßen zu haben.

Verbandschef wollte die Probleme der Ainu öffentlich machen

Der 77-jährige Vorsitzende hatte im Fluss Mobetsu Lachse gefangen um das Problem mit den Rechten der Ainu öffentlich zu machen.

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Der Vorsitzende des Vereins Monbetsu Ainu sagte in einer Pressemitteilung: „Lachsangeln ist etwas, was unsere Vorfahren schon seit langer Zeit betreiben. Wenn die japanische Regierung die Ainu als Ureinwohner anerkennt, muss sie ernsthaft über die Rückgabe und Entschädigung von Land und Ressourcen nachdenken.“

Japan muss Ainu Rechte eingestehen

Hiroshi Maryama, ein Unterstützer des Vorsitzenden und emeritierter Professor am Muroran Institute of Technology, erklärte auf einer Pressekonferenz: „Die Fischereirechte der indigenen Völker sind durch das Völkerrecht garantiert. Die japanische Regierung sollte sich beeilen, die Wiederherstellung der Rechte dieser Menschen in der Gesetzgebung umzusetzen. Die Aktion des Vorsitzenden sollte das Problem öffentlich darstellen und war nicht notwendig.“

Ainu sollen anerkannt werden

Am 5. Februar wurde ein Gesetzentwurf verabschiedet, dass die Diskriminierung der Ainu verbietet. Außerdem sieht das Gesetz Fördermittel für die Entwicklung des Tourismus auf der Insel Hokkaido vor, der Heimat des indigenen Volkes.

Der Gesetzesentwurf vertritt das Ziel, eine Gesellschaft zu realisieren, in der der Staat den Stolz des Ainu-Volkes als ethnische Gruppe respektiert. Gesetzliche Bestimmungen, denen die Menschen noch unterworfen sind, sollen lockerer ausfallen, sodass sie zum Beispiel ihre traditionellen Fangmethoden wieder anwenden dürfen.

Quelle: MA

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