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Was die Fahrzeuge in bekannten Agenten-Filme hinkriegen, können auch andere fahrbare Untersätze

Amphibien-Bus sorgt für besonderen Kick bei Staudamm-Tour in Gunma

Naganohara in der Präfektur Gunma will mit einer besonderen Attraktion seine Staudamm-Touren zu einem echten Erlebnis machen. Ein stylischer Amphibien-Bus bringt die Besucher direkt ohne Umsteigen in den See.

Aus verschiedenen Agenten-Filmen sind solche Amphibienfahrzeuge international bekannt geworden. Anstatt wie ein Stein unterzugehen, fährt der Tour-Bus einfach weiter. Das neue Vehikel mit amphibischen Fähigkeiten kostete die Präfektur und die Stadtverwaltung Naganohara rund 130 Millionen Yen (1.064.000 Euro).

Neue Attraktionen für Gunma

Der künstliche See um den Yamba-Damm soll durch den neuen Bus zu einer Touristenattraktionen werden, die über die Grenzen Gunmas hinaus gekannt ist. Schon am 11. Juni absolvierte der Bus erfolgreichen eine erste Testfahrt zum und auf dem Yamba-Agatsumaki-See, der erst im Frühjahr fertig gestellt worden war.

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Der Bus näherte sich dem See von der Verwaltungs-Straße im Bezirk Kawarayu und trat dort auch ins Wasser ein. Von dieser Stelle aus schwamm der Bus erst eine Weile auf den Wellen, bevor sich das Fahrer entschloss, den Außenbord-Motor am Heck in Betrieb zu nehmen. Dieser sorgt für eine mit einem Fahrrad vergleichbare Geschwindigkeit, mit der der Bus über das Wasser gleitet.

Der Amphibien-Bus wird von der Amphibious Vehicle Organization, einer gemeinnützigen Organisation, betrieben. Diese nutzte diese erste Probe-Tour, um die Strecke zu erkunden, die das Fahrzeug später zurücklegen soll. Gleichzeitig wurde der Fahrer im richtigen Umgang mit seinem außergewöhnlichen Untersatz geschult. Ab Ende Juli wird der Bus seinen kommerziellen Betrieb aufnehmen und zahlende Touristen über den See schippern.

Yamba-Agatsumaki-See in Gunma
Bus mit Außenborder Bild: Hiroyuki Yaginuma

Touristen-Touren für mehr Besucher

In das Fahrzeug passen 42 Passagiere. Die Außenseite ist mit Darstellungen des Maskottchens der Stadt Naganohara und anderen Figuren, die für die Region wichtig sind, verziert. Deswegen trägt der Bus schon heute den Spitznamen Yamba Nyagaten-go.

Nach erfolgreicher Inbetriebnahme bietet der Bus eine vier Kilometer lange Tour zur Staumauer an. Die Stadtverwaltung von Naganohara arbeitet mit dem Thermal-Bad Kawarayu Onsen und anderen Touristen-Attraktionen in Gunma zusammen, um die Region für Besucher wieder attraktiver zu machen und so für einen neuen Aufschwung zu sorgen.

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