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Wiedereröffnung am 26. April

Burg Kumamoto 5 Jahre nach dem großem Erdbeben wieder öffentlich zugänglich

Nach etwa fünf Jahren Pause wird die Burg von Kumamoto Ende April wieder komplett für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Die gröbsten Restaurationsarbeiten wurden erfolgreich beendet.

Bevor jedoch ab dem 26. April die breite Öffentlichkeit die Burg erkunden darf, wurde zunächst zahlreichen Medienvertretern Zutritt zum restaurierten Inneren des Hauptturms gewährt. Ein Untergeschoss und sechs oberirdische Etagen machen aus dem Turm ein mehr als 31 Meter hohes Bauwerk mit Aussicht über Kumamoto.

Den Blick nach Süden gerichtet können Besucher von der Plattform aus unter anderem das Gebäude der Stadtverwaltung von Kumamoto sehen.

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Während der Restaurierungsarbeiten des Hauptturms der Burg lag der Fokus unter anderem auf der Barrierefreiheit. Ein Aufzug ermöglicht körperlich eingeschränkten Menschen nun leichteren Zugang zu den einzelnen Etagen.

Neues Modell der Burg Kumamoto

Weitere Neuerungen gibt es auch bei den Ausstellungen. Ein großes Modell der Burg wurde erneuert. Es soll den Besuchern die Möglichkeit geben, die Struktur des Gebäudes inklusive der Türme auf einen Blick betrachten zu können. Dafür wurden außerdem einige Wände und Dachteile weggelassen. So ist auch ein Blick ins Innere des Modells möglich.

Das Modell der Burg Kumamoto wurde überarbeitet.
Das Modell der Burg Kumamoto gibt detailreiche Einblicke in den Aufbau des Gebäudes. Bild: MA

Finanziert wurde die Restaurierung der Burg im japanischen Südwesten unter anderem über Spenden aus der Bevölkerung. Im November 2020 spendete eine damals 86-jährige Japanerin 100 Millionen Yen (umgerechnet circa 766.002,04 Euro). Insgesamt gingen rund 2,2 Milliarden Yen an Spenden von etwa 110.000 Unternehmen, Personen und anderen Parteien ein.

Teilweise zugänglich gemacht, wurde die Burg bereits 2019, also drei Jahre nach dem Beben. Die Restaurierungsarbeiten am Hauptturm waren damals abgeschlossen, das Innere des Hauptfrieds war jedoch noch nicht komplett restauriert. Bis wirklich alle beschädigten Elemente wiederhergestellt sind, werden schätzungsweise noch weitere 15 Jahre vergehen.

Wachtürme stürzten durch Beben ein

Das Kumamoto-Erdbeben von 2016 sorgte für massive Schäden an der Burg. Der Wucht der Naturkatastrophe fielen damals zwei Wachtürme zum Opfer. Mauern und Dächer des Gebäudes nahmen durch ihren Einsturz schweren Schaden. Steinmetze versuchten, möglichst viele der Originalsteine für den Wiederaufbau zu benutzen. Teilweise mussten die Steine jedoch ersetzt werden.

Die Aussicht von der obersten Plattform der Burg hat während der Eröffnung für die Medien unter anderem das All-Nippon News Network eingefangen.

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