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Geschenke für die Spender werden knapp

Crowdfunding-Kampagne des Horyuji Tempel bringt über 100 Millionen Yen ein

Eine Crowdfunding-Kampagne für den Horyuji Tempel in der Präfektur Nara brachte innerhalb weniger Tage mehr als 100 Millionen Yen ein.

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Der Tempel kündigte die Kampagne am 15. Juni an, da die Pandemie dafür gesorgt hatte, dass weniger Besucher kamen und sich die finanzielle Situation immer weiter verschlechterte.

Crowdfunding-Kampagne erfolgreicher als erwartet

Bereits kurz nach dem Start der Crowdfunding-Kampagne haben sich schnell viele Spender gefunden. Das Geld soll nun dafür verwendet werden, dringende Instandhaltungsarbeiten auf dem Gelände des Tempels durchzuführen.

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Die Haupteinnahmequelle des Tempels sind die Eintrittsgelder, doch die Einnahmen sind in den letzten beiden Jahren aufgrund der Pandemie gesunken, da die Zahl der Besucher zurückgegangen ist.

Im Geschäftsjahr 2019 besuchten etwa 650.000 Menschen den Tempel. Im darauffolgenden Jahr sank die Zahl jedoch auf 200.000. Im Geschäftsjahr 2021 waren es etwa 350.000.

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Um die Kosten zu senken, wurden bereits einige Maßnahmen getroffen, so wurden zum Beispiel einige Renovierungsarbeiten verschoben. Auch die Kosten für die Instandhaltung des Geländes wurde reduziert. Vor der Pandemie wurden dafür jährlich 20 Millionen Yen (ca. 140.000 Euro) ausgegeben.

Durch die Einsparungen sind mittlerweile die Bereiche, die nicht öffentlich zugänglich sind, verwildert.

In der Ankündigung zur Crowdfunding-Kampagne hieß es, dass der Tempel 20 Millionen Yen (ca. 140.000 Euro) aufbringen muss, um die Unterhaltskosten zu decken. Solche Kampagnen sind in Japan mittlerweile üblich, allerdings selten, wenn es um die Instandhaltung geht.

Unterstützung hat die Erwartungen weit übertroffen

Spender sollten als kleines Dankeschön Geschenke bekommen, aber angesichts der großen Unterstützung sind mittlerweile einige der Geschenke knapp geworden.

In einer Erklärung heißt es: „Die Unterstützung, die wir erhalten haben, hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Wir können Ihnen nicht genug danken.“

Der Tempel, der als einer der ersten Tempel Japans zum Weltkulturerbe ernannt wurde, wird nächstes Jahr das 30. Jubiläum dazu feiern.

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