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Daigo Fukuryu Maru-Museum nach Renovierung wieder eröffnet

Vor mehr als 65 Jahren verstrahlte eine amerikanische Wasserstoffbombe versehentlich mehrere Fischerboote auf dem Meer. Obwohl mehrere Menschen von dem Vorfall betroffen waren, erlangte nur die Besatzung der Daigo Fukuryu Maru großes Aufsehen. Zur Erinnerung an das Schiff und ihrer teils qualvoll verstorbenen Mannschaft gibt es ein Museum in Tokyo, das kürzlich wegen Renovierungsarbeiten geschlossen war. Nun ist es jedoch wieder der Öffentlichkeit zugänglich.

Das Museum im Bezirk Koto feierte am Dienstag seine Wiedereröffnung. Die Daigo Fukuryu Maru Exhibition Hall beherbergt nun einige neue Exponate. Unter anderem gibt es jetzt ein 3D-Bild von dem Fischerboot und dem Inneren. Ebenfalls gibt es ein neues Video vom Crewmitglied Matashichi Oishi. In dem acht Minuten langen Film spricht er über das Ereignis und die Nachwirkungen.

Das originale Boot sowie die anderen alten Stücke befinden sich nach wie vor in der Ausstellung. Yoshihiko Yamamoto ist der Leiter der Stiftung hinter dem Museum. Er hofft, mit dem neuen Angebot die junge Generation dazu zu bringen, mehr über den tragischen Vorfall zu lernen. Gleichzeitig soll es ein Ort gegen das Vergessen und ein Platz zum Beten für den Frieden sein.

Museum gegen das Vergessen

Die Daigo Fukuryu Maru war am 1. März 1954 in der Nähe der Insel Namu im Bikini-Atoll. An dem Tag zündete die USA die stärkste je getestete amerikanische Wasserstoffbombe. Die Forscher unterschätzten jedoch die Sprengkraft gewaltig, was zur Verstrahlung von zahlreichen Menschen auf den Inseln und Fischerbooten führte. Alle 23 Crewmitglieder erkrankten auf der Heimfahrt durch die Strahlung.

Der Funker Aikichi Kuboyama erlag kurz nach der Ankunft in Japan daran. Weitere sechs Mitglieder verstarben in den folgenden Jahren an Krebs. Bis heute entschuldigte sich die USA nicht richtig bei den Opfern und entschädigte sie nur spärlich.

Quelle: NHK

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