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Kurse geben faszinierende Einblicke

Die Präfektur Shizuoka bietet verschiedene Kurse für Touristen an

Japan hat sich während der Corona-Pandemie abgeschottet und zum Schutz seiner Bürger lange keine Touristen mehr ins Land gelassen. Seit Mitte Oktober dürfen sie wieder ins Land, was der Tourismusbranche guttut.

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Die Städte und Präfekturen locken Ausländer nun mit besonderen Angeboten und zeigen sich von ihrer besten Seite. Auch in der Präfektur Shizuoka gibt es viel zu sehen und zu erleben.

Grundpfeiler der japanischen Kultur

Fest mit der Kultur des Landes ist seine Schrift verknüpft. Die kunstvolle Art, Kanji mit Tusche und Pinsel zu schreiben, ist die Kalligraphie, speziell Shodo. Die Kalligraphin Mizue Koyama bietet einen Kurs an, der nicht nur die Geheimnisse der Kunst vermittelt, sondern auch tief in die japanische Kultur blicken lässt. Diese Schriftkunst kann auch als Meditation wirken und wird nach exakten Vorgaben durchgeführt.

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Ein Meister dieser Kunst lässt in seine Schrift auch eine geistige Haltung mit einfließen, die er zum Zeitpunkt des Niederschreibens hatte. Der Kurs dauert circa 90 Minuten und ist auch für Familien und Kinder gedacht. Als besonderes Andenken erhält jeder Teilnehmer ein speziell hergestelltes Papier mit seinem Namen und der englischen Interpretation.

Sushi
Auch kulinarisch wird in Japan viel geboten. Bild: Shizuoka Prefectural Tourism Association
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Denkt man an Japans Küche, fällt einem schnell das Gericht Sushi ein. Ein dreistündiger Kurs führt in die Grundlagen ein und macht deutlich, worauf bei der Zubereitung zu achten ist. Die Teilnehmer können in typisch japanischer Kleidung, einem Kimono, das Handwerk hautnah erleben und unter Anleitung selbst leckeres Sushi herstellen. Im Anschluss wird alles gemeinsam zusammen mit dem Nationalgetränk Sake verzehrt. Als Sprache können sowohl Englisch als auch Japanisch gewählt werden.

Tour durch Wälder

Tourism Shizuoka bietet mit der Tour „Hike Hakone Hachiri“ die erste geführte Tour an, die den Spuren des Tokaido (東海道) folgt. Dabei handelt es sich um eine alte Post- und Handelsroute, die während der Edo-Zeit stark genutzt wurde. Sie verbindet die Präfekturen Kanagawa und Shizuoka miteinander. Die Route führt durch eine 400 Jahre alte Zedernallee, vorbei an alten Teehäusern und Schlossruinen.

Handelsweg
Die malerische Wanderroute wird in zwei verschiedenen Längen angeboten. Bild: Shizuoka Prefectural Tourism Association

Das Ziel ist Mishima, einer der Schauplätze des bekannten Romans „Shogun“ von James Clavell. Insgesamt ist die Tour 12 Kilometer lang und die geführte Wanderung dauert inklusive Mittagspause circa 9 Stunden. Auch eine kürzere Version mit 4 Kilometern Wanderweg ist auf Anfrage möglich.

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