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Erstmalige Untersuchung von Japans größtem Kaiser-Grab

Gemeinschaftliches Projekt zur Erkundung des Hügelgrabs von Kaiser Nintoku

Die kaiserliche Haushaltsagentur sagte am Montag, dass eine erste Untersuchung von Japans größtem antiken Kaiser-Grab stattfinden soll. Dabei handelt es sich um ein Projekt, bei dem einige Forscher dieses Hügelgrab erkunden sollen. Die Ergebnisse sollen dann bei der Bewahrung dieser einzigartigen antiken Ruhestätte helfen.

Bisher war die Erkundung des Grabs in Sakai, Osaka, mit dem Namen Daisen Kofun von der Agentur verboten. Grund dafür war, dass das „Grab der imperialen Familie [ein Ort ist,] an dem Frieden und Unantastbarkeit aufrechterhalten werden müssen.“ Diese Ruhestätte ist damit offiziell ausgewiesen als Eigentum der Kaiserfamilie. Außerdem soll die UNESCO das Hügelgrab aus dem fünften Jahrhundert gemeinsam mit einigen anderen als Weltkulturerbe ausgezeichnen. Grund dafür ist nicht nur das Alter, sondern auch die Tatsache, dass das Daisen Kofun eins der drei größten Gräber der Welt ist. Gemeinsam mit dem Mausoleum des ersten Qin Kaisers in China und der Großen Pyramide des Khufu in Ägypten.

Doch jüngste Ereignisse sorgten dafür, dass die kaiserliche Haushaltsagentur ihre bisherige Meinung überdenken musste. Akademiker und andere forderten eine Untersuchung nachdem das Grab teilweise von Wasser ausgehöhlt wurde. Sie erwarten von der Agentur, dass diese die Ergebnisse der Untersuchung nutzen, um die Verstärkungsarbeiten durch zu führen. Und die Agentur sah die Notwendigkeit ein. Sie entschieden, mit lokalen Autoritäten zusammen zu arbeiten, die sich bereits seit geraumer Zeit dafür eingesetzt haben, kulturelle Güter zu schützen.

Geplant ist der Start der Untersuchung des kaiserlichen Hügelgrabs noch für diesen Monat. Dabei erkundet eine Gruppe zunächst ein umliegendes Grab. Dies ist Teil der Bemühungen für Verstärkungsarbeiten des Daisen Kofun, die die Agentur gemeinsam mit der kommunalen Regierung Osakas durchführt. Die Ergebnisse veröffentlichen sie gegen Ende November.

Quelle: Kyodonews

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