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Forschung beweist: Alle Shiba Inu stammen von einem Hund aus Shimane ab

In der Präfektur Shimane lebte einst ein Rassehund namens Ishi, der dort 1930 geboren wurden. Forscher bewiesen jetzt, dass alle Shiba Inu-Hunde weltweit von diesem abstammen.

Shiba Inu sind eine international sehr beliebte Rasse, die ursprünglich aus Japan kommt. Ishi selbst gehört zur Sekishuken-Rasse, einer einheimischen Hunderasse aus der westlichen Präfektur Shimane. Lokale Forscher belegten jetzt die wenig bekannte Verbindung zwischen Shiba Inu und Sekishuken. Damit soll auch die lokale Zucht gefördert werden.

Die Japan Dog Preservation Society mit Hauptsitz in Tokyo gehört zu den ältesten Clubs für Hundehalter in Japan. Der Verein teilt die Hunde in verschiedene Untergruppe ein, wie die Mino, Shinshu und Sanin Shiba Inu.

Hunde, die mit dem Temperament und den körperlichen Eigenschaften der einheimischen Hunderassen aufweisen, werden als Shiba Inu bezeichnet. Die Gesellschaft begann im Oktober 1932 damit, detaillierte Stammbäume von Hunden überall in Japan zu erstellen. Damit möchte man auch in Zukunft die Abstammung aller Shiba Inu nachweisen können.

Shiba Inu Maru aus Japan
Bild: Marutaro Official Instagram

Die japanische Regierung erklärte die Hunderasse 1936 zum Naturdenkmal. Ishis Stammbaum wurden noch im selben Jahre nachgewiesen und registriert. In der Regel werden jedes Jahr knapp 30.000 Shiba Inu offiziell registriert, deren Stammbaum bei Ishi endet.

Ishi wurde 1930 im Dorf Futakawa (heute Masuda) geboren. Ein Zahnarzt aus Tokyo namens Tsurukichi Nakamura nahm sich des Hundes an. Das fand das Sekishuken Laboratory in Gotsu (Shime) heraus. Aufzeichnungen beweisen, dass Nakamura, der auch aus Shimane stammte und ebenfalls Mitglied der Japan Dog Preservation Society war. Er suche nach einem japanischen Hund, der alle Eigenschaften aufwies, die Ishi mitbrachte. Seit 1936 lebte Ishi bei Nakamura.

1932 gewann der Hund seinen ersten großen Preis bei einer Hundeausstellung der Dog Preservation Society. 1939 wurde Ishis erster männlicher Nachkomme Aka geboren. Dieser zeugte 1948 mit einem anderen Shiba Inu aus Tottori einen männlichen Erben namens Naka. Auf Naka lassen sich zahlreiche weitere Welpen zurückführen. Vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg galten diese Welpen als Retter der Rasse Shiba Inu.

Mitglieder des Sekishuken-Labors erforschten die Geschichte der Sekishuken-Hunden mit einem besonderen Fokus auf Ishi. Die Gruppe gründete sich 2017. Sie betreibt eine eigene Webseite und komponierte sogar einen Song mit dem Titel „Sekishuken Ishi“, um die einheimische Hunderasse bekannter zu machen. In dem Lied wird auch behauptet, dass alle 600.000 zurzeit auf der Welt lebenden Shiba Inu von Ishi abstammen.

Das Sekishuken-Labor untersuchte zahlreiche Quellen und besuchte verschiedene Ort, um weitere Informationen über einheimische Hunderassen zu sammeln. Jetzt möchte die Gruppe tiefer in die Geschichte Ishis und seiner Nachkommen eintauchen und sie überall in Japan bekannt machen. Die Tatsache, dass die international so beliebten Shiba Inu-Hunde aus Shimane kommen, ist selbst den meisten Einheimischen nicht bekannt. Dieser Aspekt soll vor allem den lokalen Tourismus fördern.

Quelle: Asahi Shimbun

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