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Umfassendste Ausstellung über japanische Manga und Anime

Fünf Dinge, die man in der „Manga City Tokyo“-Ausstellung nicht verpassen sollte

Tokyo ist ein Spielplatz für Manga- und Anime-Fans. Orte wie die Gundam Factory oder das Fujiko F Fujio-Museum bieten einem die Möglichkeit, mehr über eine bestimmte Lieblingsfigur oder ein bestimmtes Franchise zu erfahren. Doch es ist ziemlich selten, eine Ausstellung zu sehen, die allgemein zeigt, was Manga für die Welt von heute bedeuten.

In der Manga-City-Tokyo-Ausstellung kann man 93 Titel und über 500 Werke von Künstlern verschiedener Generationen erkunden. Es gibt fünf Dinge, die man auf der mit Spannung erwarteten Ausstellung des Jahres nicht verpassen sollte.

Begrenzte Laufzeit der Ausstellung

Tokyo hat zahllose Manga- und Anime-Werke, Videospiele und Tokusatsu-Filme mit Spezialeffekten inspiriert und als Schauplatz für sie gedient. Die Ausstellung hat das Ziel, den Einfluss der Stadt auf die japanische Popkultur und die Auswirkungen dieser Kultur auf die Art und Weise, wie Tokyo weltweit gesehen und verstanden wird, zu erforschen.

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Die „Manga City Tokyo“Ausstellung, die unter der laufenden Japan Cultural Expo stattfindet, zeigt das Manga-/Anime-Thema mit bemerkenswerten 93 Titeln und mehr als 500 verschiedenen Werken.

Die Exponate sind um ein 17m x 22m großes Miniaturmodell der Stadt herum angeordnet und laden einen ein, die genauen Orte zu entdecken, die in Manga, Spielen und Filmen dargestellt werden.

Die Besucherinnen und Besucher begeben sich durch drei Abschnitte, beginnend mit einem Abschnitt zum Thema „Zerstörung und Wiederaufbau“, wie er in Klassikern wie „Godzilla“, „Evangelion“ und „Akira“ zu sehen ist, gefolgt von Abschnitten mit den Titeln „Tägliches Leben in Tokyo“ und „Charaktere gegen die Stadt“.

Diese Ausstellung zählt zu den am meisten erwarteten Ausstellungen in der Stadt. Sie findet aktuell vom 12. August bis zum 3. November statt.

1. Fiktives Tokyo

Tokyo war Schauplatz so vieler ikonischer Manga- und Anime-Serien, dass es schwer ist, den Überblick zu behalten. Im Zentrum der Ausstellung „Manga City Tokyo“ steht eine Karte der Metropole im Massstab 1:1000.

Klein Tokyo im Maßstab 1:1000
Klein Tokyo im Maßstab 1:1000. Bild: Ryuichiro Sato

Der Bildschirm zeigt Szenen aus berühmten Anime-Filmen und -Serien und weist darauf hin, wo auf der Karte sie stattgefunden haben. Vor dem beeindruckenden Modell zu stehen, hilft nicht nur, die Verbindungen zwischen den Szenen in dem eigenen Lieblings-Anime zu veranschaulichen, sondern es verwischt auch die Grenze zwischen dem realen Tokyo und der allgegenwärtigen fiktiven Stadt.

2. Heldinnen des Anime

Die Darstellung von Anime- und Manga-Figuren ist ein Spiegelbild der japanischen Gesellschaft. Als solche kann sie einen tiefen historischen Einblick geben, wie sich die Kultur Tokyos im Laufe bestimmter Jahrzehnte verändert hat.

Heldinnen des Anime
Heldinnen des Anime. Bild: Ryuichiro Sato

Diese Ausstellung rückt die Frauen des Anime wie die Heldinnen aus Sailor Moon in den Mittelpunkt. Diese Figuren bildeten ein eigenes Genre, das als „maho shojo“ bekannt ist und nach wie vor eine umfangreiche Quelle für das Studium der Geschlechter und der Rolle junger Frauen in der japanischen Gesellschaft darstellt.

3. Moderne Manga und Manga der Edo-Periode

Nur wenige Menschen wissen, dass Manga eine ziemlich lange Geschichte haben, die über den Showa-Anime-Boom hinausgeht, der ikonische Figuren wie Astro Boy hervorgebracht hat.

Die Ursprünge des Manga lassen sich bis in die Edo-Periode (1600-1868) zurückverfolgen, eine Zeit, in der die Alphabetisierungsraten hoch waren und Bücher mit Ukiyo-e Kunst besonders beliebt waren.

Werk aus der Edo-Periode
Werk aus der Edo-Periode. Bild: Ryuichiro Sato

In der Ausstellung kann man Werke sehen, die den Stil der ältesten Manga durch Geschichten wie Hinako Sugiuras „Miss Hokusai“ nachahmen, die das Leben von Katsushika Oi, der Tochter von Katsushika Hokusai, beschreibt.

Zu den weiteren ausgestellten Beispielen gehört die von Issei Eifuku geschriebene und von Taiyo Matsumoto illustrierte Serie „Takemitsu Zamurai“, die die Geschichte eines herrenlosen Samurai verfolgt. Diese Manga ähneln stilistisch sehr den in der Edo-Zeit veröffentlichten Büchern. Aber nicht nur in der visuellen Darstellung und im Humor, sondern auch in ihren Bezügen zu den berühmten Figuren dieser Zeit.

4. Anime nur durchs Hören

Bis Abschnitt 2 zeigt die Ausstellung Installationen in einem ruhigen Raum, aber im Abschnitt „Charakter vs. Stadt“ sollte man die Augen schließen und die Ausstellung mit den Ohren erleben.

Konbini in denen man Stimmen berühmter Figuren hört
Konbini in denen man Stimmen berühmter Figuren hört. Bild: Ryuichiro Sato

Wenn man genau hinhört, kann man beliebte Anime-Figuren im Zug plaudern hören. Der Konbini der Ausstellung ist eine Installation, in der auch die Stimmen populärer Figuren zu hören sind.

5. Merchandise für die eigene Sammlung

Am Stand des Shops direkt vor der Ausstellung findet man beliebte Waren wie „Godzilla“-Merchandise und T-Shirts von „Akira“ sowie exklusive Artikel für die Veranstaltung.

Neben Souvenirbüchern und T-Shirts gibt es auch lustige Artikel wie Schlüsselanhänger mit Anime-Themen, Schreibwaren, Tassen und sogar Taschen. „Manga City Tokyo“ ist jetzt bis zum 3. November im Nationalen Kunstzentrum in Tokyo zu sehen.

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Mehr Informationen zu der Ausstellung gibt es natürlich auf der offiziellen Website.

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