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Eröffnung soll im Winter 2021 sein

Hoshino Resorts planen neues Ryokan auf Hokkaido, in das auch die Ainu-Kultur einfließt

Hoshino Resorts verwalten 42 Ryokan innerhalb und außerhalb Japans, die die japanische Tradition und Kultur in den Mittelpunkt stellen. Das Unternehmen unterzeichnete bereits 2018 einen Kooperationsvertrag mit der Stadt Shiraoi auf Hokkaido, in dem ein neues Ryokan für die Stadt angekündigt wurde. Das Hoshino Resorts KAI Poroto soll im Winter 2021 eröffnet werden.

Das Hoshino Resorts KAI Poroto entstand unter Aufsicht des Architekten Hiroshi Nakamura und wird das 19. Ryokan, das unter dem Label Hoshino Resorts KAI (Ryokan mit Onsen) in Japan eröffnet. Es wird die dritte Niederlassung eines Hoshino Resorts auf Hokkaido, das Unternehmen betreibt bereits das Hoshino Resorts RISONARE Tomamu im Dorf Shimukappu und das Hoshino Resorts OMO7 Asahikawa.

Ryokan mit vielen Möglichkeiten

Zu den heißen Quellen in Shiraoi gehören auch Moor-Quellen, eine Art organisches Quellwasser, das es nur äußerst selten auf der Welt gibt. Das neue KAO Poroto liegt am Poroto-See, der naturbelassen bis heute viele Tiere und Vögel beherbergt. Alle Zimmer im neuen Ryokan werden einen direkten Blick auf den See bieten, und gleichzeitig die Möglichkeit einräumen Flora und Fauna in Ruhe zu betrachten, die sich mit der Jahreszeit immer wieder neu präsentiert.

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Das Ziel aller Häuser der Hoshino Resorts ist es, japanische Gastfreundschaft zu leben und den Gästen allen möglichen Komfort in einer Unterkunft im klassischen japanischen Stil zu bieten. In Zusammenarbeit mit dem Upopoy National Ainu Museum, das zurzeit in Shiraoi aufgebaut wird, will das neue Ryokan auch die Kultur der Ainu in seinem Design beleuchten und integrieren.

Ainu-Einflüsse

Hiroshi Nakamura, der Architekt des Hoshino Resorts KAI Poroto erklärt, dass „Poroto“ in der Sprache der Ainu so viel wie „großer See“ bedeutet. Die Lobby des neuen Ryokan wird mit japanischer Weißbirke dekoriert und ermöglicht einen freien Blick über den See und den Berg Tarumae.

Gleichzeitig sind rund um das Haus kleine Badehäuser namens Kashi zu finden, die mit der Bautechnik der Ainu errichtet wurden. Freiluft-Bäder, bei denen die Gäste das Gefühl haben, direkt im See zu baden, runden das Erlebnis ab.

HR

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