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Hunderte Babys weinen in Hiroshima um die Wette

Japan besitzt zahlreiche Feste und Bräuche, die uns manchmal etwas skurril vorkommen. Einer davon ist wohl der Baby-Crying-Wettbewerb, bei dem viele Tränen fließen. Der ungewöhnliche Wettkampf findet dabei schon seit Jahren in zahlreichen Regionen Japans statt. Am Sonntag war es nun wieder in Hiroshima so weit.

Passend zum nationalen Kindertag versammelten sich zahlreiche Eltern mit ihren Kindern. Um die 900 Babys nahmen laut dem Gokoku-Schrein an dem Wettbewerb teil. Teilnehmen durfte jedes Kleinkind zwischen sechs und 18 Monaten. Anders als bei den ähnlichen Wettbewerben, wie dem Nakizumo-Festival, gibt es jedoch keine Sumoringer.

Stattdessen übernehmen Frauen die Aufgabe, die Kinder festzuhalten. Die Babys sind dabei in traditionellen Happi-Jacken und Hachimaki-Stirnbändern gekleidet. Pro Runde treten immer zwei von ihnen gegeneinander an. Sieger ist derjenige, der als erster anfängt, zu weinen.

Da Kinder meistens nicht einfach so anfangen, zu weinen, versucht der Sumo-Schiedsrichter, mit einem lauten hakkeyoi nokotta zu erschrecken und die Kinder zum Schreien zu bringen. Während das bei den meisten ziemlich schnell funktioniert, machen sich manche nichts aus dem Krach und bleiben einfach still sitzen.

Während die Kinder antreten, feuern meistens die Eltern sie intensiv an, der Wettbewerb hat nämlich für viele einen ernsten Hintergrund. Durch das Spektakel sollen die Babys nämlich mit einem gesunden und erfolgreichen Leben gesegnet werden. Gesundheit und Erfolg könnten viele von ihnen brauchen, denn immer weniger Kinder leben aktuell in Japan und die Zahl ist kürzlich erneut zum 38. Mal in Folge gesunken.

Quelle: Mainichi Shimbun

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