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Beim Chagu Chagu Pferdefestival geht es um Glöckchen und das Ende der Reispflanzsaison

Iwate feierte traditionelles Chagu Chagu Pferdefestival

Japan feiert im Sommer zahlreiche Feste, um die Jahreszeit zu begrüßen und für eine gute Ernte zu beten. Tiere stehen dabei eher weniger im Mittelpunkt. Umso besonderer ist deswegen das Chagu Chagu Pferdefestival, das am Samstag in der Präfektur Iwate stattfand.

Das Festival in Takizawa begann trotz leichtem Regen mit einer Prozession. Vom Schrein der Stadt zum Morioka-Hachimangu-Schrein in der Stadt Morioka liefen 70 Pferde mit Kindern auf den Rücken die 13 Kilometer lange Strecke. Zuvor schmückten Bewohner sie mit farbenfrohen Accessoires und Glocken, die die Zuneigung der Farmer zu ihren Pferden symbolisieren. Die Kinder und die Führer der Pferde trugen hingegen traditionelle Kleidung.

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Von den Glocken kommt gleichzeitig der Name des Festes. Chagu Chagu ist das Geräusch, das die Pferdeglocken machen. Mit dem Fest selbst feierte die Region das Ende der Reispflanzsaison und dankt den Pferden für ihre Hilfe. Experten gehen davon aus, dass das Pferdefestival um die 200 Jahre alt ist und somit schon in der Edo Zeit begann. Es findet seit dem grundsätzlich am zweiten Samstag im Juni statt.

Für die Einheimischen gehört das Chagu Chagu Pferdefestival zu den wichtigsten, da es den Beginn des Frühsommers in Nordjapan markiert. Trotz des schlechten Wetters waren deswegen zahlreiche Schaulustige da, die Fotos machten. Vor allem Kinder waren von den beeindruckenden Tieren ganz begeistert.

Quelle: NHK

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