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Japaner gewinnen in Cannes Preis fürs beste Drehbuch

Am Samstag wurden bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes die diesjährigen Preise vergeben. Mit unter den Gewinnern der japanische Filmemacher Ryusuke Hamaguchi und der Drehbuchautor Takamasa Oe.

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Die beiden gewannen den Preis für das beste Drehbuch für ihr Werk „Drive My Car“ und sind damit die ersten Japaner, die diesen Preis erhalten haben.

Kurzgeschichte von Haruki Murakami

Der Film ist ein grüblerisches, melancholisches Drama, das eine Laufzeit von drei Stunden hat und auf der gleichnamigen Kurzgeschichte des Schriftstellers Haruki Murakami basiert.

Der Film erzählt die Geschichte eines trauernden Bühnenschauspielers und Regisseurs, der nach dem Tod seiner Frau Trost bei einer jungen Frau findet, die er als Fahrerin anheuert. Die Hauptfigur wird von dem japanischen Schauspieler Hidetoshi Nishijima gespielt.

Goldene Palme von Cannes geht an Französin

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Die französische Regisseurin Julia Ducournau gewann die prestigeträchtige Goldene Palme für ihren Film „Titane“ und ist damit die zweite Filmemacherin, die den Hauptpreis erhält.

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„Die erste Person, der ich zu danken habe, ist der Autor des Originalwerkes, Haruki Murakami“, sagte Hamaguchi in seiner Rede zur Annahme des Preises. „Ich glaube, dass (das Drehbuch) gelobt wurde, weil diejenigen, die in dem Film mitgespielt haben, einen großartigen Job gemacht haben.“

Schon zweite Auszeichnung dieses Jahr

Anfang des Jahres nahm Hamaguchi, 42, auch den großen Preis der Jury in Form eines silbernen Bären bei den 71. Internationalen Filmfestspielen Berlin für seinen Film „Guzen to sozo“ (Glücksrad und Fantasie) mit nach Hause, eine Sammlung von drei Kurzgeschichten über Zufall und Zufälle, die sich jeweils um eine Frau drehen.

Der letzte japanische Gewinner der Goldenen Palme war der Regisseur Hirokazu Koreeda, der den Preis 2018 für seinen Film „Shoplifters“ erhielt. Hamaguchis Liebesgeschichte „Netemo Sametemo (Asako I und II)“ wurde in diesem Jahr ebenfalls in die Wettbewerbsaufstellung gewählt.

Die 74. Filmfestspiele von Cannes, die im letzten Jahr abgesagt wurden, fanden vom 6. bis 17. Juli statt, nachdem sie im Mai wegen der anhaltenden Coronavirus-Pandemie verschoben worden waren.

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