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Damit sich die Lehrer voll auf ihre Schüler konzentrieren und nicht auf das Virus

Japanische Schwimmlehrer sollen wasserdichte Masken tragen

Die Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie werden auch in Japan immer weiter zurückgenommen. Öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbäder dürfen wiedereröffnen, weil es nur geringe Bedenken gibt, dass das Virus durch das Wasser übertragen wird.

Die japanische Sport-Agentur erklärte, dass das Infektionsrisiko in Schwimmbädern sehr gering sei, weil dort viel Chlor zum Einsatz kommt. Allerdings gibt es bei den Schwimmlehrern, die die Kinder unterrichten sollen, immer noch Bedenken. Sie helfen den Schülern, wie sie die Arme und Beine richtig bewegen müssen, wobei Körperkontakt nicht vermieden werden kann, was wiederum zu Ansteckungen führen könnte.

 Masken extra für Schwimmlehrer

Ein Hersteller für Schwimmbad-Produkte, Rockin`Pool Co., kam deswegen auf die Idee, wasserdichte Masken ins Angebot aufzunehmen, um Lehrer zu schützen. Die Pool-Masken bedecken das Gesicht von der Nase abwärts, da auch Lehrer eine Schwimmbrille tragen müssen. Außerdem sind die Masken transparent, sodass das Gesicht an sich sichtbar bleibt.

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Die Masken bestehen aus Vinylchlorid, ein Material das robust, aber weich ist, und dafür sorgt, dass bei einer Kollision niemand verletzt wird. Die Bedeckungen ist so konzipiert, dass das Wasser durch einen Spalt im Kieferraum austreten kann, nachdem das Gesicht aus dem Wasser auftaucht. Sogar Schwimmen ist mit der Maske möglich.

Die wasserdichten Masken werden unter anderem im Stadtteil Taito in Tokyo angefertigt. Sie werden im 10er-Set für 29.800 Yen (247,60 Euro) verkauft. Der Hersteller nahm die Masken Ende April ins Angebot auf. Der japanische Schwimmverband empfahl seinen Lehrern kurz darauf, doch bitte diese Masken im Unterricht zu tragen.

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Anfrage steigt immer weiter

Anfragen kamen von Schwimmbädern aus ganz Japan. Bis Ende Mai verkaufte Rockin`Pool mehr als 16.000 Masken. Die Produkte wurden von den Schwimmlehrer sehr gut angenommen, weil sie so bequem sind. Seit Juni steigerte Rockin`Pool seine Produktionskapazitäten auf 10.000 Exemplare pro Monat, trotzdem müssen die Kunden Wartezeiten von etwa einem Monat einplanen

Auf der einen Seite freut sich der Hersteller natürlich über die große Nachfrage, gleichzeitig wünscht er sich aber, wie alle Japaner, eine schnelle Rückkehr zur Normalität. Jeder Masken-Box liegt außerdem ein Plakat bei, das Action-Helden zeigt, die mit Badeanzügen bekleidet sind, und ebenfalls gegen das Coronavirus kämpfen.

Schwimmer kämpfen gegen Corona
Helden in Badeanzügen Bild: Rockin`Pool Co

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