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HomeNachrichten aus JapanKulturJapanische Stadt Kōchi feiert erstes Yosakoi Festival seit Pandemiebeginn

6.600 Tanzende bei farbenfrohem Festival

Japanische Stadt Kōchi feiert erstes Yosakoi Festival seit Pandemiebeginn

Das traditionsreiche Tanzfestival Yosakoi Matsuri (よさこい祭り) findet nach drei Jahren Coronapause zum ersten Mal wieder in der kulturellen Hauptstadt Kōchi im Westen Japans statt.

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Über 6.600 Tanzende treten an 12 Veranstaltungsorten in der ganzen Stadt auf und unterhalten damit das zum Teil weit angereiste Publikum über zwei Tage hinweg.

Ursprung des Yosakoi Tanzes

Kōchi auf der Insel Shikoku gilt als Herz der Yosakoi Kultur. In den Fünfzigerjahren fand hier zum ersten Mal ein Festival statt, bei dem verschiedene Tanzgruppen ihr Können unter Beweis stellten. Dieses Jahr wurden die Tänze wieder in Paradenform auf den Straßen Kōchis, aber auch auf großen Bühnen in Form von Tanzwettbewerben, aufgeführt.

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Die farbenfrohen Kostüme werden von den Gruppenmitgliedern selbst kreiert und auch die Choreografien sind eigens für das Festival erdacht und werden monatelang einstudiert. Oftmals erzählen die Tänze eine eigene Geschichte und werden von traditionellen Holzinstrumenten, den „naruko“klanglich unterstützt.

Tanzgruppen aus ganz Japan

Sakura, eine Tanzgruppe der Schülerschaft der Kochi Chuo High School, widmete ihren Tanz in roten und hellblauen Gewändern dem Motto: „blowing away the coronavirus“ und eine Schülerin Kotaro Machida berichtete, wie sehr sie sich freue, nach drei Jahren endlich wieder auftreten zu können.

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Auch in anderen Städten treffen sich zahlreiche Gruppen und führen ihre Tänze auf. Eine kleine Übersicht finden Sie hier.

Die ausgelassene Stimmung und die fantasievolle Gestaltung der Auftritte machen dieses Festival zum Highlight des Sommers, das sich Japanreisende unbedingt merken sollten.

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