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Japanischer Künstler verwandelt Ukiyo-e Holzschnitt in 3D-Kunstwerk

Hokusais berühmtes Gemälde erstrahlt in neuem Design

„Die große Welle von Kanagawa“ gehört zu den berühmtesten Ukiyo-e Holzschnitten Japans. Der weltbekannte japanische Künstler Hokusai erschuf es in der späten Edo-Zeit (1603 – 1868). Das Bild gehört zur gefeierten Reihe „36 Blicke auf den Berg Fuji“ und stellt den Berg dynamisch im Kontext der Jahreszeiten dar.

Die riesige Welle, die Gischt versprüht, steht im Vordergrund, während drei kleine Boote zu sehen sind, die sich mutig durch die Wellen vor der Küste der heutigen Präfektur Yokohama in Kanagawa bewegen.

Alte Kunst neu entdeckt

Das Ukiyo-e Kunstwerk wird seit Jahrhunderten von Menschen überall auf der Welt bewundert. Ein japanischer Künstler, der sich auf 3D-Formate spezialisiert hat, verwandelt das antike Gemälde jetzt in ein modernes dreidimensionales Kunstwerk.

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Der Künstler, der seine Werke regelmäßig auf Twitter präsentiert, ist in der Lage, aus Harz und Kunststoff außergewöhnliche Werke zu schaffen. Seine Technik wandte er jetzt auch auf „Die große Welle von Kanagawa“ an und begeistert damit zurzeit online zahllose Menschen.

Das Foto, das der Künstler auf Twitter postete, verbreitete sich dort rasend schnell. Innerhalb kürzester Zeit sahen es mehr als 67.000 Menschen und es wurde mehr als 20.000 Mal retweetet. Auf dem Foto sind Details zwar etwas schwer zu erkennen, dafür ist das Video umso schärfer und ermöglicht den Fans einen völlig neuen Blick auf Hokusais Kunstwerk.

Ukiyo-e als Teil der Popkultur

Die berühmte Szene wirkt in 3D noch schöner und lebendiger, was sich auch in den zahlreichen positiven Kommentaren widerspiegelt. Viele loben die hohe Qualität und würden sich über eine eigene Version mehr als freuen. Einige forderten den Künstler bereits auf, unbedingt weitere Modelle herzustellen.

Bei einer Reihe bestehend aus insgesamt 36 Bildern sowie 10 Ergänzungen wäre das auf jeden Fall ein längerfristiges Projekt. Allerdings würden auch die anderen Ukiyo-e Kunstwerke von Hokusai eine wunderbare Vorlage abgeben. Wenn man bedenkt, wie populär der Kunst-Stil aktuell auch im modernen Japan wieder geworden ist, wäre eine kommerzielle Vermarktung seiner Idee wirklich gar keine so schlechte Idee.

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