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Japanischer Shinto-Schrein produziert Glückspfeile für Neujahr

Der Tsurugaoka Hachimangu-Schrein ist für Neujahrsgäste ein beliebtes Ziel. Er ist der wichtigste Shinto-Schrein der Stadt Kamakura, Präfektur Kanagawa. Dort kann man Glückspfeile für sein Neujahrsglück erwerben.

Die Pfeile, auch als Hamaya bekannt, werden aus Bambus gefertigt. Insgesamt haben die Mitarbeiter bereits 250 Tausend Pfeile vorbereitet. Verfeinert werden die Pfeile von Shinto-Priestern des aus dem Jahre 1063 stammenden Schreins sowie einigen Helferinnen. Sie umwickeln die Pfeile mit handgeschöpftem Washi-Papier (auch Reispapier) und dekorieren sie mit Gold- und Silberglocken. Diese Pfeile sollen böse Geister abwehren.

Hamaya-Pfeile Shinto-Glaube
Bild: Pixabay

Während der Dekoration der Pfeile beten die Priester für das Glück und die Gesundheit der Besucher, die diese Pfeile erwerben. Vor dem Neujahrstag werden die Priester ihre jährliche Jahresendreinigung durchführen. Dazu werden sie auch eine neue Strohgirlande, Shimenawa, für das Torii-Tor machen.

Shimenawa sind geschlagene Taue aus Reisstroh, die im Shintō die Welt der Götter (Kami) von der diesseitigen Welt trennen. Zudem markieren sie die Wohnorte der Kami oder symbolisieren die Anwesenheit der Götter oder der göttlichen Kraft. Manchmal wird Shimenawa auch mit „Götterseil“ übersetzt.

Shimenawa-Girlande
Bild: Pixabay

Quelle: NHK

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