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Moderne Teezeremonien und traditionelle Kunst

Japanisches Unternehmen Mucha Kucha Co. schafft Raum für Künstler

Das japanische Künstlermanagement-Unternehmen Mucha Kucha Co. kündigte kürzlich an, dass sie eine Reihe von Events veranstalten. Das Ziel von Mucha Kucha ist es Möglichkeiten zu schaffen, japanische Spiritualität und Werte durch die Herstellung und Ausübung japanischer Teezeremonien zu verbreiten.

Die Veranstaltungen werden auch Seminare und Ausstellungen von traditionellem Handwerk durch ausgewählte Künstler, die mit der Marke verbunden sind, beinhalten. Mucha Kucha besteht aus Teemeistern und anderen Künstlern, die neue Möglichkeiten des „Chanoyu“ erforschen, ohne an bestehende Konzepte gebunden zu sein.

Mucha Kucha setzt sich für Künstler ein

Die Bemühungen haben ihre Wurzeln in den Lehren von Sen no Rikyu und Chanoyu, dem japanischen „Weg des Tees“. Im ganzen Land gilt Sen no Rikyu als die historische Figur mit dem größten Einfluss auf die Teekultur und die Teezeremonien.

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Die Figur wird oft mit den Worten zitiert: „Sie sollten wissen, dass es bei der Teezeremonie nicht nur darum geht, Wasser zu kochen und Tee zu trinken.“ Anstatt nur Tee zu trinken, sollten die Teilnehmer ihr „Herz“ in jede Tasse Tee stecken. Dies wird als der wahre Zweck einer Teezeremonie angesehen.

Die japanische Ästhetik ist auffallend zurückhaltend. Während andere Kulturen vielleicht extravagante Ausdrücke zelebrieren, konzentriert sich der japanische Sinn oft auf die „Schönheit des Weglassens“. Anstatt zum Beispiel hundert Blumen in ein beengtes Display einzubauen, in das kaum eine andere hineinpasst, zelebrieren die japanischen Künstler traditionell ein Gefühl der Leere, so etwas wie das Gefühl der Stille, nachdem alle ein großes Ereignis verlassen haben.

Teezeremonien neu interpretiert

Bei Mucha Kucha’s Townhall-ähnlichen Veranstaltungen tritt eine Reihe an bemerkenswerter Künstler auf. Muneaki Matsumura ist ein Professor für Urasenke-Teezeremonie. Er ist ein überzeugter Verfechter der Praxis von Teezeremonien.

Auftritte der Künstler

Mucha Kucha wählte den Akademiker aufgrund seines guten Rufs in diesem Bereich aus. Mit seinem etwas modernisierten Stil gilt er als außergewöhnlich feinfühlig. Diese Herangehensweise hat ihm zahlreiche Einladungen zu Auftritten vor Würdenträgern und dergleichen aus dem Ausland eingebracht.

Matsumura lässt sich auch von anderen Genres der zeitgenössischen Kunst wie Tanz, Beatboxing und Manga inspirieren. Das hat schon so manchem Zuschauer die Augen geöffnet. In der Tat wurde der Künstler für seine Arbeit mit dem Good Design Award ausgezeichnet und war in Vorträgen auf TEDxTokyo zu sehen.

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Traditionelle Kunst ganz modern

Sakamoto Shiho „Shion“ ist eine sogenannte japanische Süßigkeiten-Autorin. Dem Konzept folgend, „erinnerungswürdige Eindrücke in japanische Süßigkeiten zu verwandeln“, verwendet sie maßgeschneiderte Süßigkeiten, um alltägliche Erfahrungen und Beobachtungen auszudrücken.

Dieses einzigartige Handwerk hat sie aus einer Vielzahl von Erfahrungen entwickelt, zu denen nicht zuletzt die Zusammenarbeit mit einem historisch berühmten japanischen Süßwarengeschäft gehört. Sie hat zahlreiche Workshops in Unternehmen und Universitäten geleitet und war sogar in der CNN-Sendung „The Keepers“ zu sehen, die den Charme der japanischen Kultur zeigt.

Fumihiko Sano ist Architekt und ein weiterer Kreativer, der von der Initiative vorgestellt wird. Er ist aktiv an interdisziplinären Aktivitäten in Japan und im Ausland beteiligt. Dazu gehören Architektur, Innenarchitektur und vieles mehr mit dem Ziel, anderen zu helfen, den Wert von Kulturen aus verschiedenen Teilen der Welt wiederzuentdecken. Er hat als japanischer Kulturbeauftragter der Agentur für kulturelle Angelegenheiten gedient und an mehreren Orten Projekte durchgeführt.

Mehr Informationen über die Veranstaltungen und Mucha Kuucha gibt es auf der offiziellen Website.

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