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Die Figuren repräsentieren Schreine, typische Speisen oder Sehenswürdigkeiten

Karten mit Dämonen-Statuen werben für Aomori

Das regionale Verwaltungsbüro Chunan in der Präfektur Aomori stellte vor Kurzem eine Reihe von Karten vor, die verschiedene Dämonen-Statuen zeigen. Die gruseligen Gestalten sind traditionell an Torii-Toren vor Shinto-Schreinen zu finden. Die meisten Statuen stammen aus den Städten Hirosaki und Hirakawa und sollen die verschiedenen Gesichter der Region zeigen.

Die sogenannten „Kotsugaru’s Oniko“-Karten werden seit dem 17. November in Lokalen und Souvenirläden der beiden Städte sowie in den Präfektur-Städten Itayanagi, Tsuruta und Owani an Personen verteilt, die dort danach fragen. Durch die Karten soll der lokale Tourismus wieder angekurbelt werden, der jetzt in den kalten Monaten sehr nachgelassen hat.

Statuen bewachen heilige Tore

Die Darstellungen geben den Menschen die Möglichkeit, den Charme der Region wieder für sich zu entdecken. Die Verantwortlichen in der Region Chunan hoffen, dass möglichst viele Menschen sich die Karten besorgen und dadurch dann zu einem erneuten Besuch der Präfektur Aomori inspiriert werden.

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Allein in der Region Chunan gibt es neun Torii-Tore, die meisten in Hirosaki und Hirakawa, die mit Dämonen-Statuen geschmückt sind. Jede Karte zeigt einen dieser gruseligen Geister und gibt weitere Informationen zur Geschichte der Statue weiter. Durch einen angebrachten QR-Code gelangt man direkt auf die Webseite des Projekts, wo es noch mehr Hintergründe zu entdecken gibt. Bisher sind die Karten nur in Souvenir-Shops und Lokalen in direkter Nähe der Schreine erhältlich.

In den letzten drei Jahren arbeitete die Region mit verschiedenen Tourismusverbänden und Organisationen zusammen, um für fünf andere Städte und Orte zu werben, die sich ebenfalls anfingen mit dem Titel „Kotsugaru“ zu schmücken. Einige Touristen haben vor allem jene Schreine besucht, deren Dämonen eigene Mythen und Geschichten besitzen. Gerade in letzter Zeit stiegen die Zahlen solcher Besucher stark an. Dieses neu erwachte Interesse wird auf den großen Erfolg der Manga- und Anime-Reihe „Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba„, zugeschrieben, in der es ebenfalls um einen Dämonen-Jäger und seine Abenteuer geht.

Bisher nur in der Nähe der Schreine erhältlich

Die Beamten in Aomori kamen auf die Idee, die Karten rund um die Schreine zu verteilen, damit die Menschen, die dorthin kommen, mehr über die Region, ihre lokalen Speisen und weitere Sehenswürdigkeiten erfahren können, denn auch damit spart die offizielle Webseite des Projekts nicht. Gerade in der aktuellen Situation gehe es darum, vor allem die Menschen in der Nähe für ihre Heimat zu begeistern.

Insbesondere Kinder nahe gelegener Gebiete sollen durch die Karten auf die Schönheit der Präfektur aufmerksam werden. Bisher können die Karten mit den Dämonen-Statuen an 25 Orten in Hirosaki und Hirakawa abgeholt werden.

Dämonen-Karten sollen Besucher anlocken
Dämonen in Aomori Bild: Administration Bureau Chunan

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