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Kulturschätze in Kyoto, die bisher nicht öffentlich zugänglich waren, können für kurze Zeit besucht werden

Besucher sollten sich diese seltene Gelegenheit nicht entgehen lassen

In Kyoto werden bald kulturelle Objekte, die bisher nur selten öffentlich bewundert werden konnten, an 16 Orten ausgestellt. Bekannte Tempel und Schreine in und um die Stadt, beteiligen sich an dieser speziellen Frühlings-Ausstellung, die von der Kyoto Heritage Preservation Association und anderen Institutionen ins Leben gerufen wurde.

Die Veranstaltung beginnt am 5. Juni und soll bis zum 21. Juni laufen. Allerdings kann jede kulturelle Einrichtung selbst entscheiden, in welchem zeitlichen Rahmen sie sich an der Aktion beteiligt.

Öffentlich zu sehen

Die erste Ausstellung sollte bereits am 25. April öffnen, dies wurde wegen des Coronavirus jetzt auf den 10. Mai verschoben. Im Kaikoji-Tempel, der ein Teil des Sennyuji-Tempel-Komplexes im Stadtteil Higashiyama ist, wird eine 5,4 Meter hohe Statue von Shaka Nyorai gezeigt. Die Statue wurde von der japanischen Regierung als eines der wichtigsten Kulturgüter eingestuft. Sie entstand in der Kamakura-Periode (1185-1333) und soll gemeinsam vom Bildhauer-Meister Unkei und seinem Sohn Tankei geschaffen worden sein.

Mehr zum Thema:  Immer mehr japanische Kulturstätten ergreifen Maßnahmen, um Schäden durch Touristen zu begrenzen

öffentliche Ausstellung
Öffentlichkeit darf Statue wieder sehen Bild: Joroku Shaka in Kyoto

Die Gesamthöhe der ausgestellten Statue beträgt einschließlich ihrer Halterung, die einen Heiligenschein trägt, 10 Meter. Die buddhistische Kutte und das Kesa-Gewand sind mit Blattgold überzogen und mit der historischen Metallfolien-Technik (Kirikane) aufwendig dekoriert. Besucher können die Statue aus nächster Nähe betrachten, da sie direkt bis zum Altar vortreten können, der normalerweise für Besucher gesperrt ist.

Andere kulturelle Einrichtungen, die an der neuen Sonderausstellung teilnehmen, sind der Kamigamojinja-Schrein, das Haus der Familie Umetsuji, der Wohnsitz des Oberpriesters im Daitokuji-Tempel, der Jukoin-Tempel, der Gyokurinin-Tempel, der Joshoji-Tempel, der Kitano-Tenmangu-Schrein, der Shimogamojinja-Schrein, der Konkai-Komyoji-Tempel und die Amidado-Haupthalle.

Auch das Chorakukan-Hotel, der Chishakuin-Tempel, die Shariden-Halle des Sennyuji-Tempels, das Sanmon-Tor und die Hatto-Halle des Tofukuji-Tempels sowie die fünfstöckige Pagode des Toji-Tempels haben angekündigt, sich an der Aktion für die Öffentlichkeit zu beteiligen.

Eintritt erstmals seit 1996 gestiegen

Der Eintritt beträgt normalerweise 1.000 Yen (8,50 Euro) für Erwachsene, Kinder zahlen 500 Yen (4,20 Euro). Allerdings können die Eintrittspreise von Ort zu Ort variieren. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Preis für Erwachsene um 200 Yen (1,70 Euro) gestiegen. Kinder müssen 100 Yen (90 Cent) mehr zahlen.

Als Grund für die erste Preiserhöhung seit 1996 nannten die Veranstalter gestiegene Betriebskosten und die Erhöhung des Umsatzsteuersatzes im vergangenen Oktober von acht auf zehn Prozent. Die öffentlichen Einnahmen werden für Reparaturen und die Erhaltung der Kulturgüter verwendet.

AS

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