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Alte Plantagen werden wiederbelebt und liefern nachhaltigen Tee

Matcha-Käsekuchendessert verhilft aufgegebener japanischer Tee-Plantage zum Revival

In den letzten Jahren erhielt japanisches Essen auf dem internationalen Markt viel Aufmerksamkeit. Neben der japanischen Kultur erlebten auch Getränke und vor allem Matcha-Süßigkeiten einen wahren Boom. Die Mischung aus östlichen und westlichen Geschmäckern finden immer mehr Liebhaber.

Aeon Retail Inc. stellte jetzt ein Dessert zusammen, das einen besonderen japanischen Tee mit einem in letzter Zeit sehr beliebten Dessert kombiniert. Die daraus entstandene Käsekuchen-Matcha-Terrine soll am 6. Mai in 400 AEON-Filialen in Honshu und Shikoku verkauft werden. Eine Portion reicht in der Regel für zwei Personen und kostet 498 Yen (etwa 3,80 Euro).

Östliche und westliche Einflüsse

Für das neue Dessert nutzt Aeon einen besonderen Sencha-Tee (grüner Tee), der auf der Tanzawa-Oyama-cha-Plantage in der Präfektur Kanagawa produziert wird. Geleitet wird die Plantage von Ken Sasaki, einem wahren Tee-Meister, der von der World Green Tea Association die höchste Auszeichnung für einen grünen Tee erhalten hat.

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Die frischen Aromen des milden Tanzawa-Oyama-Tees passen hervorragend zur Süße des Käsekuchen-Gerichts und bringen gleichzeitig noch eine erfrischende Säure in das Dessert. Auf diese Weise verbindet die Terrine japanische und westlichen Aromen und Geschmäcker. Die Süßigkeit eignet sich sowohl als Dessert für einen besonderen Anlass, kann aber auch einfach an einem ruhigen Abend in der Familie genossen werden.

Japanische Tee-Plantage soll sich neu erfinden

Der grüne Tee von der Tanzawa-Oyama-Plantage gilt als sehr aromatisch, da nur hochwertige Blätter für die Herstellung verwendet werden. Der Betreiber achtet sehr auf seine Pflanzen, die nur beste Bodenbedingungen vorfinden und speziell gedüngt werden. Dafür entwickelte der Betreiber extra eine besondere Produktionsmethode.

Der Tee ist nachhaltig, da das Land, auf dem die Plantage errichtet wurde, einst verlassen war und jetzt ein Revival erlebt. In vielen Gebieten Japans ist Ackerland wertvoll und wurde früher aus verschiedenen Gründen aufgegeben. Ein Projekt setzt sich dafür ein, dass die verlassene Tee-Plantagen wieder genutzt werden und ihre Produkte auf individuelle Art und Weise vermarkten können.

Japans neuer Exportschlager
Grüner Tee ist weiterhin auf dem Vormarsch Bild: Instagram / chashisasaki

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