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Museum in Iga stellt moderne Ninja-Mandala aus

Künstler möchte damit den Tourismus fördern

Ein Mandala, das einer buddhistischen Gottheit gewidmet ist, wird aktuell im Ninja-Museum von Igaryu ausgestellt. Die Gottheit wurde von den Ninja aus Iga offensichtlich sehr verehrt. Jetzt wird sie in der traditionellen Ninja-Halle wieder präsentiert.

Das kreisrunde Werk zeigt die buddhistische Gottheit Marishiten (Marici) und stammt von dem buddhistischen Bildhauer Shunkei Hattori, der es im sogenannten Kyoto-Stil entwarf. Der Künstler ist für seine Mandalas bekannt. Er hofft mit seinen Bildern einen Beitrag zur Förderung des Tourismus in der Region zu leisten.

Iga ist bekannt als die Heimat das gleichnamigen Ninja-Clans, zu dem namhafte Mitglieder wie Hattori Hanzo (1542 – 1596) und Momochi Tanba (1556 – 1640) gehörten. Marishiten gilt als Verkörperung des Verdeckten und wurde von feudalen Kriegsherren und Ninja, die ebenfalls im verdeckten arbeiteten, verehrt. Opfergaben an die unsichtbare Gottheit sollten Glück bringen und Schwierigkeiten während Aufträgen und anderen Plänen beseitigen.

Marishiten – der Gott der Ninja von Iga

Noch heute werden zahlreiche Marishiten-Statuen unter den Ruinen lokaler Tempel vermutet. In der Region sind Sagen über den Ninja-Gott weit verbreitet. Nachdem die Vertreter der Stadt von der Verbindung zwischen Ninja-Tradition und Shintoismus erfahren hatten, baten die Beamten des Iga-Ueno-Tourismusverbandes Hattori ein originelles Ninja-Mandala zu schaffen. Auf diese Weise sollen mehr Touristen in die Stadt kommen, um die buddhistischen Ninja-Kunstwerke zu bewundern.

Shunkei Hattori, der selbst die Ayama-Niederlassung des Tourismusvereins leitet, arbeitete über zwei Jahre an dem Projekt. Er schuf ein paar aufwendige Mandala, die jeweils einen Meter mal einen Meter groß sind. Der Künstler konnte auf Subventionsmittel der Stadtverwaltung zurückgreifen, um seine Produktionskosten zu decken, die bei etwa 1,25 Millionen Yen (10.560 Euro) liegen.

Bei einem Ninja-Mandala entschied sich Hattori dafür, den unsichtbaren Marishiten als Bild im Spiegel darzustellen. Er wird als Gottheit in Kriegsrüstung, auf einem Wildschwein reitend gezeigt. Das zweite Mandala der Reihe wurde von einem Werk aus dem Ishiyamadera-Tempel in Otsu (Präfektur Shiga) inspiriert. Das Original ist dort heute noch zu sehen und mit zahlreichen Sanskrit-Zeichen versehen.

Die Mandala entstanden im Siebdruckverfahren. Die Abbildungen können später auf spezielle Erinnerungsbücher des Museums und Siegelstempel sowie auf andere Merchandise-Artikel gedruckt werden, nachdem sie verkleinert wurden. Der Leiter des Museums kündigte bereits entsprechende Pläne für eine neue Reihe Erinnerungsstücke an.

Quelle: AS

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