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Home News Kultur Nach Feuer in Paris forciert Japan Schutz der eigenen Kulturschätze

Nach Feuer in Paris forciert Japan Schutz der eigenen Kulturschätze

Als Reaktion auf die Feuer-Katastrophe in der Kathedrale Notre-Dame de Paris kündigte die japanische Agentur für kulturelle Angelegenheiten am 17. April Sofortmaßnahmen zum Brandschutz für besondere nationale Schätze, wichtige Kulturgüter und Museen an.

Die Agentur forderte die Regierungen der Präfekturen auf, dafür zu sorgen die entsprechenden Gebäude mit Ausrüstung zu versehen, die die Ausbreitung von Bränden verhindert. Außerdem sollen bessere Blitzableiter, die dadurch entstehenden Schäden eingrenzen. Zusätzlich sollen die Verantwortlichen weitere Maßnahmen gegen Feuer und anderen Gefahrenquellen erörtern.

In den Präfekturen Nara und Kyoto, in denen es eine Vielzahl an historischen Gebäuden und Schätzen gibt, wurden entsprechende Maßnahmen bereits ergriffen. Die städtische Feuerwehr von Nara forderte 79 Tempel und Schreine auf, ihre Brandschutzmaßnahmen, wie zum Beispiel automatische Feuermelder, zu überprüfen.

Im Jahr 1949 wurde die Kondo-Haupthalle des Horyuji-Tempels in Ikaruga (Präfektur Nara) bei einem Brand schwer beschädigt. Bereits damals wurde vermehrt auf die Umsetzung von Maßnahmen gegen Feuerschäden bei den wichtigsten Kulturgütern geachtet. Der Verwalter des Tempels erklärte, wie geschockt man über die Ergebnisse in Paris sei und wie wichtig es ist, die Tempel und Kulturschätze an die nächste Generation zu übergeben.

Auch die städtische Feuerwehr von Kyoto wies die Verantwortlichen des Eikando-Zenrinji- Tempels an, die Brandschutz-Maßnahmen zu erweitern. Feuerwehrleute überprüften eine Stelle des Tempels, die gerade repariert wird. Außerdem unterzogen sie die Haupthalle, in der ebenfalls einige wichtige Kulturgüter lagern, einer Überprüfung auf Schutzmaßnahmen gegen Feuerschäden. Besonders die korrekte Anbringung der Sprinkler-Anlage prüfte die Feuerwehr.

Die Abteilung zum Schutz von Kulturgütern der Stadt Kyoto verteilte am 16. April Brandschutzmelder an sieben Institutionen, in denen sich Kulturgüter zur Renovierung befinden, darunter den Wakamiya-Hachimangu-Schrein nahe der Station Higashiyama.

Quelle: Asahi

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