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Ohne Besuche in den Häusern

Namahage wieder im Akita unterwegs, aber leiser als normalerweise

In Akita waren zwischen dem 12. und 14. Februar trotz der Pandemie die Namahage unterwegs, allerdings ohne die typischen Besuche bei den Einwohnern der Stadt.

Das Namahage-Sedo-Festival wurde 1964 ins Leben gerufen und verbindet die Namahage – Menschen mit übergroßen „Oni“-Dämonenmasken und wilden Kostümen aus Stroh – mit dem Shinto-Ritual „Saitosai„, das seit über 900 Jahren im Shinzan-Schrein der Stadt durchgeführt wird. Das Festival ist mittlerweile ein UNESCO-Kulturerbe.

Namahage leiser und ohne Hausbesuche

In der Nacht des 12. Februar besuchten die Namahage wie am 31. Dezember die Häuser der Stadt und tanzten und trommelten dann vor einem Lagerfeuer. In die Häuser gingen die Dämonen dieses Mal allerdings nicht.

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Die Kreaturen marschierten auch in einer Fackelprozession den Berg hinunter und zogen durch an den Schreinen vorbei.

Um die Ausbreitung von Coronavirus-Infektionen zu verhindern, wurde die übliche wilde „Invasion“ der Dämonen während des Festes abgesagt und ihre Schreie waren etwas leiser als normal.

Die Zahl der Besucher des Schreinfestes wurde auf 1.000 pro Tag begrenzt und der Stehplatzbereich wurde abgeschafft.

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Zuschauer trotz Einschränkungen zufrieden

Die Schülerin Akari Harada aus der Stadt Akita, sagte, das Namahage gruselige Gesichter haben, aber sie sich über das Spektakel. Ihre Eltern sagten: „Es war eine fantastische Atmosphäre. Es war kraftvoll, das aus der Nähe zu sehen.“

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