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Priester aus Hyogo gewinnt ersten Houwa buddhistischen Vortragspreis

Mönch und Priester durften ihrer Kreativität freien lauf lassen

Viele Menschen glauben, dass buddhistische Mönche oft ein einfaches und vor allem langweiliges Leben führen. Der erste buddhistische Vortragspreis zeigte allerdings kürzlich, dass Mönche und Priester ebenfalls als Entertainer und Geschichtenerzähler eine gute Figur machen.

Beim H1 Houwa Grand Prix trafen sich acht Mönche und Priester aus ganz Japan und sieben verschiedenen Sekten. Die Veranstaltung organisierten verschiedene Sponsoren, darunter die Mainichi Shimbun. Austragungsort war der Suma-dera-Tempel in Kobe. Alle Teilnehmer durften ihren eigenen buddhistischen Vortag halten, der den Namen Houwa trägt.

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Den Teilnehmern waren bei der Präsentation keine Grenzen gesetzt und sie konnten so kreativ sein wie sie wollten. Unter anderem gab es eine Gesangseinlage mit Keyboard und ein Kamishibai, eine Art traditionelle japanische Bildergeschichte. Jeden Auftritt mussten die Teilnehmer vor einem Publikum mit ungefähr 450 Personen absolvieren.

Über Grillen und das Lächeln

Eine fünfköpfige Jury bewertete die Vorträge anschließend zusammen mit dem Publikum und wählte den Besten aus. Diesjähriger Sieger ist der 44-jährige Hauptpriester Zuiju Adachi vom Chorakuji-Tempel in Tambasasayama, Hyogo. Der Sonderpreis ging hingegen an den 50-jährigen Mönch Shinkan Yamazoe aus Kyoto, der für sein Puppenspiel bekannt ist. Adachis Vortrag trug den Namen „Jeder, der lacht, ist Kanon“.

Er erzählte dabei von einer japanischen Singgrille, die er im Tempel hielt und einem Grundschuljungen, der ein Beobachtungstagebuch über sie führte. Adachi fragte dabei, ob selbst der kleinste Moment in unserem Leben, an dem wir über die Wichtigkeit des Lebens denken, das wir bekamen, uns zum Lächeln bringt.

Der stellvertretende Hauptpriester im Suma-dera Tempel und Vorsitzender des Exekutivkomitees des Wettbewerbs sprach über das Event. Yonin Koike hofft, dass die Initiative weiter so erfolgreich läuft. Er will weiterhin ein Bild prägen, das über die einzelnen Sekten hinausgeht und zusammen versuchen im Buddhismus zu kommunizieren.

Quelle: MS

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