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Puppenmuseum in Saitama stellt besondere Sammlung vor

Das Museum öffnet im Februar auch für Gäste seine Türen

In der Stadt Saitama in der Nähe von Tokyo stellte ein Puppenmuseum eine ganz besondere Sammlung vor. Bei der Sammlung handelt es sich um Gegenstände aus Japan und dem Ausland. Herzstück der Sammlung sind japanische Puppen aus dem 17. bis 19. Jahrhundert.

Das Iwatsuki Ningyo-Museums im Iwatsuki Ward wird eigentlich erst in einem Monat eröffnet. Doch die Medien konnten am Dienstag bereits einen ersten Blick auf die Puppen werfen. Das Thema des Museums ist dabei kein Zufall, ist der Iwatsuki Ward doch die Heimat von Japans führenden Herstellern traditioneller „Hina“-Puppen.

Viele verschiedene Puppen

„Wir haben traditionelle Hina-Ningyo-Puppen und Hofpuppen gesammelt. Wir möchten, dass die Menschen die hohe Qualität unserer Ausstellung sehen“, sagte Koichi Hayashi, der Direktor des Museums, gegenüber Reportern.

Das Museum zeigt unter anderem Objekte, die mit japanischen Puppen in Verbindung stehen. Dazu gehören zum Beispiel eine hundeförmige „inubako“-Schachtel aus der Edo-Zeit des 17. bis 19. Jahrhunderts, die Teil eines Brautsets für Frauen der Oberschicht jener Zeit war.

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Die Schachtel diente zur Aufbewahrung von Make-up und war auch ein Glücksbringer für die sichere Geburt von Kindern.

Mehr als 5.000 Ausstellungsstücke

Das Museum, das mehr als 5.000 Gegenstände besitzt, ist die einzige öffentliche Einrichtung in Japan, die sich mit Puppen befasst. Das Ziel ist es, Puppen und die Kultur um sie herum zu sammeln, konservieren und erforschen.

Das einstöckige Museum, das etwa 2.000 Quadratmeter umfasst, wurde von der Stadt in der Präfektur Saitama für rund 4,2 Milliarden Yen (34 Millionen Euro) errichtet.

Es wird der Öffentlichkeit am 22. Februar mit einem allgemeinen Eintrittspreis von 300 Yen (etwa 2,45 €) zugänglich sein.

kyodo

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