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In traditionellen Regionen Japans gehören die Räder zum Stadtbild

Rikscha-Fahrer aus Tokyo sorgen mit Werbe-Video für Aufsehen

Im traditionellen Tokyoter Stadtteil Asakusa gehören Jinrikisha oder besser bekannt Rikschas zum Stadtbild einfach dazu. Überall in der Stadt gehört es für Touristen dazu, sich mit diesen Fahrrad-Kutschen an den bekannten Sehenswürdigkeiten vorbei fahren zu lassen. Die Fahrer fungieren dabei gleichzeitig als Guides, die ihren Fahrgästen etwas über ihre Stadt erzählen.

Überall in Japan erkennt man die traditionellen Fahrer auf den ersten Blick, denn alle tragen Jika-Tabi (Tabi-Stiefel mit geteilten Zehen). Sie sind nicht nur bei ihren Fahrgästen für ihre unerschöpfliche Energie bekannt. Gleichzeitig bleibt den Kunden immer wieder das Engagement für die Fahrgäste und die Begeisterung für die Region, in denen die Fahrer tätig sind, in Erinnerung.

Rikscha-Fahrer als Berufung

Mit diesem positiven Auftreten und einer einnehmenden Präsenz sowie mit einer unerschöpflichen Hingabe an ihren Beruf sorgen die Rikscha-Fahrer dafür, dass sich die Besucher gut unterhalten fühlen. In bestimmten Bereichen, wie in Asakusa, helfen die Männer mit ihrem Angebot dabei, die Gebiete wieder bekannter und für Besucher attraktiver zu machen.

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Wer allerdings glaubt, dass ein Rikscha-Fahrer am Abend platt ist, der wird durch eine Musik-Gruppe aus Tokyo eines Besseren belehrt. Die Tokyo Rickshaw wurden 2019 gegründet, um die Tourismus an Asakusa anzukurbeln. Die Band besteht aus vier jungen Männern, die jeden Tag als Rikscha-Fahrer ihre Gäste durch das Viertel fahren.

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Tokyo Rickshaw werben für die Stadt

Mit einer Mischung aus Gesang, Tanz und akrobatischer Fähigkeiten beweisen die Tokyo Rickshaw, dass sie immer noch ein wenig Energie übrighaben, um damit die Menschen zu begeistern. In einem ersten Werbefilm für Asakusa stellen die talentierte Riksha-Fahrer den Imado-Schrein, die Einkaufsstraße Nishiasakusa und andere Sehenswürdigkeiten Asakusas vor, die sie in ihren eigenen Touren auch immer wieder anfahren.

Zusätzlich kommt in dem Video eine klassische Kabuki-Figur vor, ein kleines Shamisen-Musikstück ist zu hören und das traditionelle Flair Asakusas wird durch den typischen Odori-Tanz hervorgehoben. Gleichzeitig ist in dem Werbefilm die neueste Single der Band „Tenkagomen no Dateotoko“ zu hören. Wer wissen möchte, wohin die Tokyo Rickshaw in ihrem nächsten Video entführen, muss sich deren Single kaufen, die am 18. Februar erscheint.

Rikscha-Fahrer als Musiker
Erste Sinlges des musikalischen Touristen-Guides Bild: Tokyo Rickshaw

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