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So vielfältig wird der Kunstmonat September

Tokyo heißt diesen Monat drei große Kunstfestivals willkommen

In diesem September kommen gleich drei große Kunstfestivals nach Tokyo: Das „Artbay Tokyo“-Festival, die „Moon Art Night Shimokitazawa“ und die „Roppongi Art Night“.

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Das Festival Artbay Tokyo findet vom 6. bis zum 25. September, die Moon Art Night Shimokitazawa vom 10. bis zum 25. September und die Roppongi Art Night vom 17. bis zum 19. September statt.

Artbay Tokyo

Bei Artbay Tokyo handelt es sich um ein erlebnisorientiertes Festival für zeitgenössische Kunst, bei dem lokale wie internationale Kunstschaffende ihre Werke präsentieren. Zu den Teilnehmenden in diesem Jahr gehören unter anderem Leandro Erlich, Akinori Goto, Hiroto Yoshizoe und das Ultra Studio Kollektiv.

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Ihre Installationen sind sowohl drinnen als auch draußen zwischen den Bahnhöfen Daiba und Ariake in Odaiba zu finden.

Das Festival bietet allerdings neben einer Vielzahl von frei zugänglichen Exponaten zudem noch diverse interaktive Events, die über den gesamten Veranstaltungszeitraum verteilt stattfinden.

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Neben einigen Workshops wird es auch einige von einem Orihime-Roboter von DAWN geleitete Kunstführungen sowie eine halbstündige Projection-Mapping-Show an der Tokyo Big Sight geben.

Moon Art Night Shimokitazawa

Die Moon Art Night Shimokitazawa ist nach ihrem Veranstaltungsort, dem Viertel Shimokitazawa benannt, in dem viele Kunstschaffende zu finden sind.

Die Veranstaltung bietet einige kulturelle Aktivitäten und Pop-ups sowie ein paar zeitgenössische Kunstinstallationen.

Der britische Künstler Luke Jerram ist für eines der Highlights des Festivals verantwortlich, denn er präsentiert dort sein Werk „Museum of the Moon“. Eine große leuchtende Mondinstallation, die einen Durchmesser von gut sieben Metern hat. Eine Kopie des Mondes im Maßstab 1:500.000.

Mit dabei ist außerdem die Künstlerin Amanda Parer, für die es ihre erste Ausstellung in Japan sein wird. Von ihr stammen die gigantischen aufblasbaren weißen Kaninchen, die eine Metapher für die globalen Weltkrisen sind.

Roppongi Art Night

Auch die Roppongi Art Night kann nun endlich nach drei Jahren Zwangspause wieder durchstarten. Eine weitere große Ankündigung: Das Festival wird nicht wie sonst über zwei, sondern erstmals über drei Tage gehen.

Diesmal hat Takashi Murakami dreizehn Kunstschaffende dazu eingeladen, mit ihm gemeinsam an einem Kunstprojekt zum Thema „Doraemon“ zu arbeiten. Auch hier werden lokale wie internationale Kunstschaffende mit dabei sein.

Zu den Teilnehmenden gehören unter anderem Madsaki, Aya Takano, Chiho Aoshima, Emi Kuraya und Kasing Lung.

Das Festival findet zeitgleich an vier Hauptveranstaltungsorten statt. Die Ausstellungen verteilen sich auf die Locations „Roppongi Hills Arena“, „Tokyo Midtown“, „The National Art Center“ und „Roppongi Lapilos“.

Die meisten Ausstellungsstücke können kostenlos und einige sogar schon ein paar Tage vor offiziellem Veranstaltungsbeginn besichtigt werden.

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