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Tokyo Nationalmuseum soll ausländerfreundlicher werden

Das Amt für kulturelle Angelegenheiten plant, neue Dienstleistungen für ausländische Besucher im Tokyo National Museum in Taito Bezirk, Tokyo, einzuführen, einschließlich einer mehrsprachigen Guide-App für Smartphones. Einen speziellen Abschnitt im Museum, in dem Ausländer die traditionelle japanische Kultur erleben können, soll es laut Quellen auch geben.

Die neuen Angebote sind Teil der Bemühungen, die Besichtigung von Sehenswürdigkeiten für Reisende aus Übersee zu verbessern und damit dazu beizutragen, das Regierungsziel von 40 Millionen ausländischen Besuchern in Japan im Jahr 2020 zu erreichen. Dienstleistungen, die sich als erfolgreich erweisen, werden nacheinander in anderen Museen eingeführt.

Das Tokyo National Museum wurde 1872 eröffnet und umgangsprachlich Tohaku genannt. Es ist eine der besten Einrichtungen des Landes und beherbergt etwa 117.000 japanische Kunstwerke und archäologische Relikte. Im Geschäftsjahr 2017 hatte das Museum 2,57 Millionen Besucher, darunter viele ausländische Touristen.

Das Museum wird eine Schlüsselrolle in Nihonhaku spielen, einem Festival für Kunst und Kultur, das parallel zu den Olympischen Spielen und Paralympics 2020 in Tokyo stattfindet.

Tohaku wird die neuen Dienste in diesem Jahr starten, als Teil dessen, was es „Tohaku Shinjidai-Plan“ (Ein Plan für Tohaku in einer neuen Ära) nennt. Die Guide-App wird erläuternde Informationen zu rund 850 wichtigen Objekten aus der Sammlung des Museums auf Japanisch, Englisch, Chinesisch und Koreanisch anbieten. Laut Plan wird die App im Frühjahr 2020 gestartet. Besucher müssen die App auf ihr Smartphone herunterladen.

Außerdem werden auf Wunsch der ausländischen Besucher in die App grundlegende Informationen über die japanische Geschichte und Kultur hinzugefügt. Das wird helfen die ausgestellten Gegenstände besser zu verstehen als mit den vorhandenen Audioguide-Geräten.

Die spezielle Ecke, in der Ausländer die traditionelle japanische Kultur erleben können, wird im Geschäftsjahr 2019 eingerichtet. Das Museum wird dort regelmäßig Programme mit traditioneller japanischer Kultur wie Teekunst und Kalligraphie veranstalten.

Tohaku wird auch offiziell kostenpflichtige Museumsführungen in Begleitung von Dolmetscherführern sowie Führungen hinter den Kulissen starten. Somit können auch nicht-japanische Besucher einen Blick in die Archive des Museums werfen und sehen, wie Kulturgüter restauriert werden.

Nationalmuseum Tokyo macht sich bereit seine Schätze zu zeigen

Darüber hinaus will das Nationalmuseum eine Meisterwerksgalerie einrichten. Da könnte man hochauflösende Repliken und 8K ultrahochauflösende Bilder von Artefakten aus den Kellerräumen des Museums zeigen. Zur Zeit werden die aus Gründen der Erhaltung nur für einen begrenzten Zeitraum ausgestellt. Zu diesen Werken gehören „Shorinzubyobu“ (Kiefern) von Hasegawa Tohaku und „Fugakusanjurokkei Kanagawaokinamiura“ (36 Ansichten des Berges. Fuji: The Great Waves off Kanagawa) von Katsushika Hokusai.

Die Zahl der ausländischen Besucher in Japan erreichte im vergangenen Jahr mit 31,19 Millionen zum sechsten Mal in Folge einen Rekordstand. Für das Ziel der Regierung, 40 Millionen ausländische Touristen nach Japan zu bringen, arbeitet das Museum an mehrsprachigen Dienstleistungen und interaktiven Programmen. Diese sind auch Teil des Plans für das Nihonhaku-Festival. Tohaku will damit den Weg für andere Museen des Landes bereiten.

Quelle: Yomiuri Shimbun

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