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Tokyos „Sumida River Fireworks Festival“ wird erneut abgesagt

Das „Sumida River Fireworks Festival“ wird aufgrund der anhaltenden Coronavirus-Pandemie ein weiteres Jahr nicht in Tokyo stattfinden können. Das hat das Exekutivkomitee des Festivals am 8. April offiziell verkündet. Damit muss eines der größten Feuerwerksveranstaltungen der Hauptstadt ein drittes Mal in Folge ausfallen.

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Das Event war eigentlich für den 30. Juli geplant. Die Veranstaltenden sehen sich hinsichtlich der pandemischen Situation nicht dazu in der Lage, ein sicheres Miteinander während der Veranstaltung zu garantieren.

Eine Kontaktverfolgung wäre beim Festival kaum möglich

Die Entscheidung der Veranstaltenden beruht auf zwei grundsätzlichen Problemen.

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Laut des Exekutivkomitees wäre das Sammeln der Kontaktinformationen bei einer Großveranstaltung dieser Art extrem schwierig. Außerdem sei es in einer solchen Situation kaum möglich, Abstände zwischen den Teilnehmenden entsprechend einzuhalten.

Die anfängliche Idee, das Event eventuell einfach an einem Überraschungstag und ohne Zuschauende abzuhalten, hielt das Komitee für unrealistisch.

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Aktuell wird das Organisieren einer Ausstellung, die einen Einblick in die bewegte Geschichte des Events geben würde, im Sumida Heritage Museum im Sumida Bezirk in Betracht gezogen.

Ein weiteres Jahr Zwangspause

Auch der Vorsitzende des Komitees, Itaru Yanagida, drückte sein Bedauern hinsichtlich der leider unumgänglichen Absage der Veranstaltung aus.

„Wir haben uns sehr bemüht, das Festival abzuhalten, daher sind wir sehr enttäuscht über die Absage. Wir werden mit den Vorbereitungen für die Durchführung der Veranstaltung im nächsten Jahr fortfahren.“

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