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Traditionelle japanische Architekturtechniken sollen immaterielles Weltkulturerbe werden

Ein Gremium der UNESCO hat empfohlen, traditionelle japanische Architekturtechniken in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufzunehmen.

Die Aufnahme könnte während eines Online-Treffens, das am 14. Dezember beginnen soll, erfolgen.

Architekturtechniken decken 17 Bereiche ab

Die Empfehlung deckt Techniken in 17 Bereichen ab, die für Reparatur und Restaurierung von Schreinen, Tempeln und alten Häusern in Japan, die aus Holz gefertigt sind, wesentlich sind.

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Zu den Fertigkeiten gehören die für Bedachung und Dekoration, die man zum Beispiel am Horyuji, ein buddhistischer Tempel des Weltkulturerbes in der westlichen Präfektur Nara, bewundern kann.

Kulturminister Koichi Hagiuda in einer Erklärung: „Ich hoffe, dass das Komitee wie empfohlen im nächsten Monat eine formelle Entscheidung treffen wird.“

Die Techniken verbessern die Widerstandsfähigkeit von Gebäuden gegen Erdbeben und Taifune, obwohl nur natürliche Materialien wie Holz, Unkraut und Erde verwenden werden.

Furyu-odori soll es als Nächstes in die Liste schaffen

Japan hat die traditionellen japanischen Architekturtechniken im März letzten Jahres zum zweiten Mal nominiert. Das 24-köpfige Gremium hatte beschlossen, den Erstantrag nicht zu prüfen, da die Zahl der Anträge aus den Mitgliedsländern sein Limit überschritt.

Die in Paris ansässige UNESCO hatte ursprünglich geplant, ab Ende November eine Sitzung des Gremiums in Jamaika einzuberufen, die jedoch wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben wurde.

Als Nächstes hoffen japanische Beamte, den Volkstanz „Furyu-odori“ auf die Liste des immateriellen Kulturerbes setzen zu können, wobei eine Aufnahme in die Liste im Jahr 2022 angestrebt wird.

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