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Traditionelle japanische Bräuche als potentielle Anwärter für UNESCO-Kulturerbe

Ein zwischenstaatlicher Ausschuss in Mauritius diskutierte am Mittwoch die kulturelle Traditionen betreffenden Vorschläge Japans und anderer Länder für die Aufnahme in die UNESCO. Japan schlug dabei 10 traditionelle Bräuche vor, die als immaterielles Kulturerbe auf die Liste kommen sollen.

Bei den Vorschlägen handelt es sich um „Raiho-shin, Besuche von Gottheiten in Masken und Kostümen“. Solche Bräuche beinhalten folkloristische Verkleidungen der Menschen für bestimmte Zeremonien, in denen Gottheiten aus der Außenwelt Gemeinschaften besuchen, um das neue Jahr oder eine neue Saison mit Glück und Glück einzuleiten.

Namahage-Dämonen Masken Kostüme-2
Bild: Wikimedia Commons

Schon im Oktober empfahl ein Beratergremium der UNESCO, diese traditionellen Riten in die Liste für die Anwärter mit aufzunehmen. Es handelt sich im Falle Japans dabei um 10 traditionellen Veranstaltungen aus 8 Präfekturen. Eines der bekanntesten Events ist das Namahage-Ritual in Oga, Präfektur Akita.

Das Namahage-Sedo-Festival wird jährlich am 2. Wochenende des Februars im Shinzan-Schrein zelebriert. Es ist dabei eine Kombination aus dem Shinto “Saitousai”-Ritual“, das jährlich am 3. Januar im Shinzan-Schrein in Kitaura, Oga City, begangen wird, und dem traditionellen “Namahage”-Event“, welches aus dem Jahre 1964 stammt. Dabei tragen junge Männer dämonische Masken und Kostüme. Das Sedo-Festival gehört zu den wichtigsten Winterfestivals der Region.

NAMAHAGE SEDO FESTIVAL-OGA CITY, Masken
Bild: YouTube

Quelle: NHK

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