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UNESCO empfiehlt die Mozu-Furuichi-Gräber für die Liste des Weltkulturerbe

Ein Beratergremium der UNESCO empfahl am Montag, dass die Mozu-Furuichi-Gräber in Japan in die Liste der Weltkulturerbe aufzunehmen.

Zu den Gräbern gehört auch das Mausoleum von Kaiser Nintoku in der Präfektur Osaka, dass Daisen Kofun heißt. Es ist eines der drei größten Hügelgräber der Welt, zusammen mit dem Grab des ersten Qin-Kaisers in China und der Pyramide von Gizeh in Ägypten.

Über die Aufnahme der Mozu-Furuichi-Gräber wird in einer Sitzung des Welterbekomitees der Vereinten Nationen vom 30. Juni bis 10. Juli entschieden.

Japan beantragte die Aufnahme der Mozu-Furuichi-Gräber vergangenes Jahr

Die Behörden schlügen die Gräber erstmals im September 2017 als Kandidat für das Weltkulturerbe beim Ministerium für kulturelle Angelegenheiten vor. Die japanische Regierung beantragte die Aufnahme im Januar 2018.

Mehr zum Thema:  Neues UNESCO-Weltkulturerbe für Japan: Die Insel Okinoshima

Sollten die Mozu-Furuichi-Gräber aufgenommen werden, würden 23 Weltkulturerbe-Stätte aus Japan in der Liste stehen. Vier davon gelten als offizielles Weltnaturerbe. Bereits im vergangenen Jahr wurden einige christliche Stätte in Kumamoto und Nagasaki eingetragen.

Mariko Kobayashi, Leiterin der Abteilung Nutzung kultureller Ressourcen beim Ministerium für kulturelle Angelegenheiten sagte am Dienstag auf einer Pressekonferenz, dass der historische Wert der Gräber und ihr Erhaltungsstatus hoch anerkannt seien. „Es ist gut, dass alle von ihnen anerkannt werden.“ Die japanische Kulturbehörde plant bereits mit den örtlichen Gemeinden zusammenarbeiten, um das Grab vor der Verstädterung zu schützen.

Kaiser Nintokus Grab ist 840 Meter lang

Die japanische Regierung hatte sich besonders für eine Aufnahme der 49 Gräber bemüht, die zwischen dem vierten und fünften Jahrhundert gebaut wurden.

Das Grab von Kaiser Nintoku, das zu den Gräbern in der Stadt Sankai gehört, hat eine Gesamtlänge von 840 Metern. Allerdings gibt es auch Zweifel, ob es tatsächlich um das Grab von Kaiser Nintoku handelt. Trotzdem behandelt die Imperial Household Agency der Ort als eines von mehreren imperialen Gräbern im Land und verwaltet es. Zehn Kilometer von Monzu entfernt liegt dazu das Grab von Kaiser Ojin, das zweitgrößte in Japan mit einer Länge von 425 Metern.

Quelle: MS, TJT, Kyodo

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