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Die Stätten sind mehrere Tausend Jahre alt

UNESCO nimmt Stätten aus der Jomon-Zeit als Weltkulturerbe auf

Das Beratungsgremium der UNESCO hat empfohlen, dass mehrere archäologischen Stätten der Jomon-Zeite in Japan ins Weltkulturerbe aufgenommen werden. Demnächst sollen die prähistorischen Stätten der offiziellen Liste hinzugefügt werden.

17 antike Stätten auf der nördlichen Hauptinsel Hokkaido und den Präfekturen Aomori, Iwate und Akita werden sich bald auf der Liste wiederfinden. Diese Orte spiegeln das Leben der Gesellschaft in Japan wider, in der noch Jäger und Sammler mehrere 10.000 Jahre lang das Land beherrschten.

Erste prähistorische Stätten des Weltkulturerbes kommen aus Japan

Die offizielle Registrierung der Stätten findet während einer Online-Sitzung des Komitees für das Weltkulturerbe zwischen dem 16. und 31. Juli statt. Damit hätte Japan dann 20 Eintragungen in der Liste des Weltkulturerbes. Außerdem sind die japanischen Stätten die Ersten prähistorischen, die diese Anerkennung erhalten.

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Unter anderem gehören die Ruinen des Dorfes Sannai Maruyama in Aomori dann zum Weltkulturerbe. Das Dorf ist etwa 5.900 Jahre alt und die große Siedlung hatte damals bereits systematisch angelegte Straßen. Eine weitere Stätte ist Oyu Kanjo Resseki in Akita, die aus zwei großen Steinkreisen besteht.

Die japanische Regierung schlug die archäologischen Stätten 2020 zur Aufnahme in die Liste vor. Die Orte repräsentierten eine Ära, die vor mehr als 16.000 Jahren begann. Damals schufen die Menschen feste Siedlungen und gingen auf die Jagd oder fingen Fische. Außerdem erweiterten gesammelte Pflanzen und Beeren das Nahrungsangebot jener Zeit.

Lokale Gruppen arbeiteten lange auf diese Entscheidung hin

Lokale Gruppen, die sich für den Erhalt der historischen Stätten einsetzen, reagierten mit Begeisterung auf die Anerkennung und erklärten, wie Stolz die sie darauf wären. Viele ließen verlauten, dass es die Anerkennung als Ansporn nähmen, gleichzeitig wolle man weiter dafür sorgen, die Überrest der Jomon-Zeit möglichst vielen bekannt werden. Viele Organisationen arbeiten seit Langem daran, dass die historischen Orte ins Weltkulturerbe aufgenommen werden.

Außerdem hoffen die Verantwortlichen, dass die Stätten durch die offizielle Anerkennung bekannter werden und noch mehr Menschen kommen, um sie zu besuchen. Dies könnten gleichzeitigen den Tourismus in bestimmten Regionen weiter ankurbeln. Erst Anfang Mai empfahl das Beratungsgremium der UNESCO, dass eine Inselkette im Südwesten des Landes mit subtropischen Wäldern als Weltkulturerbe erkannt wird.

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