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Veranstaltung wirbt für mehr Verständnis für Assistenzhunde in Japan

Am 20. März fand in Tokyo eine Veranstaltung für Menschen mit Behinderung statt. Bei den Beratungsgesprächen ging es darum, mehr Assistenzhunde mit Menschen zusammenzubringen, die Hilfe brauchen. Gleichzeitig soll für mehr Verständnis für die Arbeit der Tiere geworben werden.

Das Treffen fand im Büro des MOFCA statt, das im September 2018 in der Chiyoda-Station in Tokyo seine Arbeit aufnahm. Die Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 in Tokyo bringen viele Gäste ins Land. Auch einige mit Behinderung und Assistenzhunden.

Sea Mari, eine 68-jährige blinde Autorin von Bilderbüchern und ihr Blindenhund nahmen an dem Treffen teil. Sie berichtete den Teilnehmern, wie weit ihr Hund ihre Möglichkeiten im Alltag erweitert. Nach dem Verlust ihres Augenlichts verlor Mari ihren Lebensmut. Durch die Hilfe ihres Hundes geht es ihr heute wieder viel besser.

Hund und Mensch bilden eine Einheit

Das Gesetz für körperlich behinderte Menschen aus dem Jahr 2002 definiert Assistenzhunde als Blindenhunde, Diensthunde und hörende Hunde. Es sieht vor, dass öffentliche Einrichtungen und Transportmittel Menschen mit Beeinträchtigungen zusammen mit ihren Tieren ihre Dienstleistungen und Angebote zur Verfügung stellen.

Shinichiro Kadokawa und sein Begleithund
Bild: Kyodo News

Im November 2018 brachte das Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales neue Richtlinien auf den Weg, die Assistenzhunden aus dem Ausland die gleiche Behandlung zusichert, wie ihren japanischen Kollegen. Die japanische Regierung informierte die betroffenen Einrichtungen zeitnah über diese Entscheidung.

Eine Umfrage des Japanese Service Dog Resource Center (JSDRC) aus dem Jahr 2015 zeigte, dass 66 Prozent der Befragten der Zutritt zu Restaurants, medizinischen Einrichtungen oder anderen Örtlichkeiten verwehrt wurde, weil sie ihren Assistenzhund dabei hatten.

Die Geschäftsführerin der JSDRC, Tomoko Hashizune, erklärte die Wichtigkeit von Orten, an denen Menschen mit und ohne Behinderung zusammentreffen. Nur so könne das gegenseitige Verständnis gefördert werden. Auch der Einsatz von Assistenzhunden gehört an diese Begegnungsstätten. Bisher fehlen sie in Japan, so Hashizune. In Bezug auf die Olympischen Spiele ist sie besorgt, dass Menschen mit ihren Hunden die Anreise erschwert wird. Gerade aus diesem Grund sollen die Treffen weiterhin regelmäßig stattfinden.

Quelle: The Mainichi

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