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Wakanoura – ein Ort der Poesie wird Touristen-Magnet

Ein Ort der Poeten inspirierte, soll Menschen zugänglich gemacht werden

Wakanoura, eine malerische Gegend im Südwesten Japans, in der Präfektur Wakayama, erhielt schon früh ein Denkmal in Form der Man´yoshu, der ältesten Sammlung japanischer „Waka“-Poesie. Die Gedicht-Sammlung, die 759 n. Chr. zusammengestellt wurde, zieht auch heute noch viele Touristen an die „heiligen Orte“ der Poesie.

Wakanoura ist in Japan als Schatzkammer landschaftlicher Schönheit offiziell registriert und liegt etwa 20 Minuten mit dem Bus von der Bahnstation Wakayama entfernt. Der einen Kilometer lange Strand von Kataonami und die kleine Insel Imoseyama in der Bucht von Wakaura gelten als wichtigste Orte der Region.

Das Gebiet bietet eine reichhaltige Schönheit, die je nach Saison und Wetterlage anders aussieht. Das Wattenmeer wandelt während der Ebbe und Flut täglich sein Ansehen. Japanische Kaiser und Feudalherren wie Toyotomi Hideyoshi waren von der Landschaft so verzaubert, dass sie sie in „Waka“-Gedichten verewigten.

Im Tamatsushima-Schrein, der direkt der Bucht zugewandt ist, verehren die Menschen Sotoorihime, die Göttin der „Waka“-Poesie. In einer Halle nahe des Schreins steht ein steinernes Denkmal mit einem Gedicht des Man’yoshu-Dichters Yamabe no Akahito, das dieser zum Besuch des Kaisers Shomu in Wakanoura verfasste.

Poesie-Göttin SotoorihimeDer Schrein zeigt heute auch Gedichte, die von Bürgern verfasst wurden, nachdem sie den Ort besuchten. Sie wollten ihre Anwesenheit an diesem heiligen Ort der Poesie für die Nachwelt festhielten.

Auch Tokugawa Ieyasu, Gründer und erster Shogun des Tokugawa-Shogunats (1603-1868), liebte Wakanoura. Sein zehnter Sohn Yorinobu baute auf einem Berg den Kishu Tosho-gu-Schrein, der ebenfalls direkt auf das Wattenmeer blickt und das Andenken seines Vaters ehrt. Yorinobu ließ auch einen Pavillon auf dem Wasser erbauen und rief das „Waka“-Festival ins Leben.

Besucher des Gipfels des Berges Tengu erblicken den Tamatsushima-Schrein, den Kaiser Shomu stiftete, nachdem er selbst den Berg bestiegen hatte. Von dort hat man den schönsten Panorama-Ausblick über Wakanoura.

Quelle: Kyodo

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