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HomeNewsKulturZoo in Tokyo verkündet Panda-Schwangerschaft zur Wiedereröffnung

Wegen der fortschreitenden Corona-Pandemie war der Zoo seit Ende 2020 geschlossen

Zoo in Tokyo verkündet Panda-Schwangerschaft zur Wiedereröffnung

Vor wenigen Tagen wurde der Ueno Zoological Garden in Tokyo wiedereröffnet, nachdem er wegen der Corona-Pandemie lange Zeit für Besucher geschlossen war. Die Gouverneurin der Stadt, Yuriko Koike, gab jetzt nicht nur die Wiedereröffnung bekannt, sondern auch, dass eine Pandabärin schwanger ist.

Das 15-jährige Panda-Weibchen Shin Shin wurde am Freitag aus dem öffentlich zugänglichen Gehege herausgenommen. Sie und der 15-jährige Ri Ri, sind beide eine Leihgabe aus China und leben seit einigen Jahren gemeinsam in Tokyo. Bereits vor drei Jahren sorgten die beiden für Nachwuchs im Zoo. Im Juni 2017 wurde Xiang Xiang geboren.

Panda sind Geschenke in Japan

Bei einer offiziellen Pressekonferenz erklärte die Gouverneurin, dass sie sich freut, einen weiteren kleinen Panda ankündigen zu dürfen. Allerdings wollte sie die Euphorie ein wenig bremsen, denn Scheinschwangerschaften sind bei Pandas nicht allzu selten, weswegen man noch ein wenig Geduld haben müsste.

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Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums erklärte gegenüber der Presse, dass die großen Pandas ein nationaler Schatz Chinas und eine Visitenkarte des Landes im Ausland darstellen. Deswegen sei er überall auf der Welt so beliebt. Gleichzeitig schicke man die besten Wünsche für eine reibungslose Geburt nach Japan.

Shin Shin hat sich im März, das erste Mal seit vier Jahren, mit Ri Ri gepaart, wie der Zoo auch offiziell bestätigte. Die beiden leben bereits seit 2011 im Ueno Zoological Garden. Der stellvertretende Direktor ließ verlauten, dass der Appetit von Shin Shin in letzter Zeit abgenommen hat, während sie sich mehr Ruhe gönne, deswegen sei man zu dem Schluss gekommen, dass sie trächtig sein könnte. Man werde ihren Gesundheitszustand weiterhin genaustens überwachen.

Panda-Baby-Japan-Tokyo-Ueno-Zoo
100 Tage alt und kerngesund – Das Pandamädchen aus dem Ueno-Zoo von Tokyo

Menschen in Tokyo freuen sich über die Wiedereröffnung

Im Zuge der Wiedereröffnung haben die Besucher aber weiterhin die Möglichkeit einen Blick auf den beliebten Nachwuchs des Paares, Xiang Xiang, zu werfen. Seit der Vorstellung im Dezember 2017 ist der kleine Panda ein Besuchermagnet in Tokyo. Der Panda gehört dabei weiterhin China und verbleibt als Leihgabe in Japan. Wegen der Corona-Pandemie wurde die Leihfrist bis Ende Dezember 2021 verlängert.

Die japanischen Panda-Fans freuen sich, dass sie Xiang Xiang endlich wieder besuchen dürfen, gleichzeitig ist die Begeisterung wegen des neuen Geschwisterchens groß. Mit der Wiedereröffnung hat der Zoo die Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus hochgefahren, sodass Besucher vorher ihre Tickets reservieren müssen. Außerdem ist der Eintritt auf 2.000 Personen am Tag begrenzt, sodass nur ungefähr 10 Prozent der Einnahmen erwartet werden.

Wegen der Corona-Pandemie musste der Zoo Ende Dezember 2020 geschlossen werden, da die Zahl der Infizierten in Japan in die Höhe schnellte. Über seinen offiziellen Twitter-Account unterrichtete der Zoo die Menschen aber weiterhin über das Leben der Pandas und der anderen Zoobewohner.

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