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Maskottchen soll trotzdem bei den Spielen seinen Beitrag leisten

Kumamon darf doch nicht olympischer Fackelträger werden

Das Maskottchen der Präfektur Kumamoto gehört zu den bekanntesten japanischen Maskottchen weltweit. Der schwarze Bär mit dem Namen Kumamon erfreut sich international großer Beliebtheit, was vor allem an seinem Charakter und dem markanten Gesicht liegt.

Aus diesem Grund freuten sich viele Menschen, dass Kumamon sich als Fackelträger für die Olympischen Spielen 2020 bewarb. Nun kam allerdings die endgültige Absage für das Bärchen.

Die Präfekturregierung von Kumamoto hatte offiziell bei dem Organisationskomitee für die Spiele angefragt, ob das Maskottchen bei dem Lauf mitmachen kann. Sie lehnten jedoch die Idee nun klar ab. Als Begründung gaben sie dazu an, dass es sich bei dem Charakter um keinen Menschen handelt. Dass eine Person das Kostüm trägt, zählt für sie nicht.

Maskottchen soll trotzdem Teil der Spiele sein

Für den Fackellauf dürfen sich nur Menschen bewerben, die vor dem 1. April 2008 geboren wurden. Damit kommt nämlich noch ein zweiter Grund, wieso Kumamon nicht teilnehmen darf. Das Maskottchen wurde nämlich erst zu Eröffnung des Kyushu Shinkansen im März 2011 vorgestellt. Er ist damit zu jung, um als Fackelläufer anzutreten. Ein Beamter betonte deswegen, dass sie keine besonderen Ausnahmen machen können.

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Kumamon selbst wird als männlicher Bär beschrieben. Sein offizieller Beruf ist Verkaufsmanager der Präfektur. Obwohl der große Traum vom Fackellauf nun vorbei ist, hofft die Regierung trotzdem noch, dass er bei der Förderung der Olympischen Spiele nächstes Jahr noch eine große Rolle spielen kann. Was genau den Beamten dabei vorschwebt, ist noch nicht klar.

Obwohl der Bär nun nicht dabei ist, wird der Lauf natürlich weiterhin wie geplant stattfinden. Am 26. März wird offiziell der Startschuss auf japanischem Boden in der Präfektur fallen. Von da aus geht es durch alle Präfekturen des Landes, bis die Fackel pünktlich nach 121 Tagen zum Beginn der Spiele im Nationalstadion in Tokyo ankommt. Insgesamt sollen dabei 10.000 verschiedene Menschen die Fackel tragen.

MS

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