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Kumamoto dankt One Piece Schöpfer mit Bronzestatue

Zu den international erfolgreichsten und bekanntesten Anime und Manga gehört wohl One Piece von Eiichiro Oda. Viele Einwohner der Stadt Kumamoto in der gleichnamigen Präfektur sind ebenfalls Fans der Piratenbande und ihren Abenteuern. Es wunderte also nicht, dass am Freitag zahlreiche Fans dabei waren, als die Stadt die offizielle One Piece Statue vor dem Regierungsgebäude der Präfektur enthüllte.

Die 1,74 Meter hohe Bronzefigur zeigt den Hauptcharakter Monkey D. Ruffy, der freudig die Faust in die Luft streckt. Die Statue ist allerdings nicht nur eine Erinnerung an die Reihe, sondern dankt Eiichiro Oda. Der Zeichner spendete nämlich 2016 der Präfektur rund 6.201.245 Euro, nachdem ein starkes Erdbeben viel Schaden anrichtete. Er spendete dabei das Geld unter dem Namen Ruffy. Zusätzlich entwarf er Illustrationen für örtliche Zugwaggons, um die Region zu unterstützen.

Maskottchen Kumamon feiert mit

Die Stadt dankt ihm nun mit der Figur, deren Enthüllung sie am Freitag groß feierte. Ein örtlicher Kinderchor sang das Intro des Anime „We Are!“. Viele Anwesenden, Politiker eingeschlossen, trugen den berühmten Strohhut von Ruffy, den sie am Ende feierlich in die Luft warfen.

Das lokale Maskottchen Kumamon erschien dazu gleich im kompletten Ruffy-Kostüm, um die Enthüllung angemessen zu feiern. Während der Eröffnungsrede dankte Gouverneur Ikuo Kabashima Oda persönlich. Er erklärte, dass sie wie Ruffy niemals aufgeben und ihre Träume trotz der Katastrophe weiter verfolgen.

One Piece feierte 1997 sein Debüt als Manga. Ein Jahr später startete der Anime im japanischen Fernsehen. Hierzulande läuft die Serie aktuell auf ProSieben Maxx und erscheint bei Kazé auf DVD. Die Kinofilme erschienen ebenfalls komplett bei dem Publisher auf Deutsch. Seit dem 12. November läuft der Anime mit deutschen Untertiteln bei Anime on Demand und Wakanim im Simulcast. Die Manga-Reihe erscheint hingegen bei Carlsen Manga, die gleichermaßen die Nebenserien und Sonderbände veröffentlichten.

Quelle: Kyodo News

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