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Figur als Dank für Eiichiro Oda ist sehr beliebt

Kumamotos One Piece Statue wird zum lukrativen Touristenmagneten

Die Stadt Kumamoto in der gleichnamigen Präfektur hat eine ganze besondere Verbindung zu dem Manga One Piece. Der Schöpfer Eiichiro Oda stammt aus der Stadt und half unter anderem beim Wiederaufbau nach dem schweren Erdbeben 2016. Als Dank wurde ihm eine Figur gewidmet, die sich nun als lukrative Investition herausstellt.

Die Statue, die den Hauptcharakter Ruffy aus One Piece zeigt, wurde November 2018 feierlich als Dank für Odas Unterstützung nach Katastrophen vor dem Büro der Präfekturregierung enthüllt. Gekostet hat sie der Stadt umgerechnet 103.597 Euro. Eine teure Investition, die sich im Nachhinein wirtschaftlich gelohnt hat. Jährlich soll die Statue nämlich der lokalen Wirtschaft dank Tourismus um die 20,7 Millionen Euro einbringen.

Statue als Startpunkt für Sightseeing

Eine Untersuchung von Studenten der Shokei University und weiteren Personen stellte fest, dass viele Touristen die Figur besuchen, wenn die Ginkgobäume in der Nähe beleuchtet werden. Insgesamt untersuchten 66 Personen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Statue zwischen Oktober 2019 und Januar 2020. Es wurden dabei ebenfalls Touristen befragt, die gerade die Figur besuchten.

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Sie wurden unter anderen zu ihren Konsumverhalten befragt, was sie essen und wo sie übernachten. Laut den Nachforschungen sollen demnach jährlich 55.211 Touristen zur Statue kommen und dabei nebenbei die obrige Summe ausgeben. Acht Prozent der Touristen stammen aus Übersee. Es wurde dazu bemerkt, dass viele Menschen die Statue als Startpunkt für die Sightseeing-Tour durch die Stadt nehmen.

Untersuchung macht Gemeinden Mut

Da überrascht es nicht, dass Kumamoto an dem Bau von acht weiteren Figuren festhält, die ebenfalls Charaktere aus One Piece darstellen sollen. Zwei wurden bereit in Mashiki und Aso fertiggestellt und zeigen Sanji und Lysop. Der Gouverneur von Kumamoto, Ikuo Kabashima, selbst freute sich über das Ergebnis.

Die Region leide gerade sehr unter der Pandemie und den starken Regenfällen. Die Umfrage würde nun den Gemeinden Mut geben, die noch fehlenden Stauen von der Strohhutbande aufstellen wollen, in der Hoffnung, auch davon finanziell zu profitieren. Einige Teilnehmer der Forschungsgruppe zeigen sich jedenfalls zuversichtlich und glauben, dass die restlichen sechs Figuren einen noch größeren wirtschaftlichen Effekt erreichen können.

MS

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