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Kurokawa-Onsen: Essen, Baden, Schlafen – Der perfekte Entspannungsurlaub

In Japans Kumamoto-Präfektur befindet sich am Fluss die Stadt Kurokawa, die perfekten Entspannungs-Urlaub bietet. Vom Berg Aso hinab in ein Tal, über eine Straße gesäumt von hohen, geraden Zedern geht es hin zu diesem Onsen-Erholungsort. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt.

Die Stadt für den perfekten Entspannungsurlaub besteht aus vielen verschiedenen besonderen Teilen. Einem Straßenzug, der für seine Nudelläden bekannt ist, 29 Ryokan-Hotels im traditionell japanischen Stil, Outdoor-Onsen und sogar Patisserien gibt es hier. Die Stadt hat außerdem ihren ganz eigenen Stil. Viele kleine Geschäfte mit urigen und traditionellen Produkten prägen das Bild. Doch trotz all der Faszination, die der Ort selbst ausstrahlt, ist das ungeschlagene Highlight der Fluss, nach dem die Stadt benannt ist. Er strömt von den Bergen hinab ins Tal und bestimmt die gesamte Architektur des Ortes. Angefangen bei den am Fluss gelegenen Bädern bis hin zur Farbe der Gebäude, die den Strom säumen. Kurokawa bedeutet übersetzt „schwarzer Fluss“ und zu Ehren dieses Namens sind alle angrenzenden Häuser schwarz angestrichen.

Kurokawa Onsen Ryukans
Quelle: Wikimedia Commons

Doch der Ort ist auch von Maßnahmen zur Verbesserung des Tourismus geprägt. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts begannen Verantwortliche damit, das Gebiet zu einem Touristenziel umzuwandeln. Dies führte zu einem enormen Wachstum der Stadt. 1961 gab es dort bloß sechs kleinere Hotels. Schon bald jedoch wuchs diese Zahl auf mehr als das Vierfache an. Dazu trug vor allem die Kurokawa-Onsen-Ryokan-Vereinigung bei, welche die außen gelegenen Onsen-Bäder der Stadt, die Rotenburo-Bäder, förderte. Eine Stadt mit so vielen natürlichen heißen Quellen, abseits von Hektik und Großstädten gelegen, bietet den perfekten Ort für Entspannung. Und genau das ist es, was sich bis heute viele Touristen wünschen. Ob aus dem In- oder Ausland, Kurokawa ist eine viel besuchte Stadt.

Der perfekte Ort für einen entspannten Urlaub bewahrt seinen eigenen Charme

Trotz des heftigen Wachstums durch die Tourismusförderung hat der Ort seinen Charm behalten. Er fließt geradezu durch die Gebäude und engen Gassen, die die steilen Ufer des Flusses entlangführen. Es fühlt sich alt an. Die Stadt hat es geschafft, trotz Expansion nicht zu einer hässlichen Betonlandschaft zu werden. Sie bewahrt alte und schöne Gebäude, Tradition und typisch japanischen Stil – im Bauwesen, aber auch im Auftreten der Menschen. Mehr kann man sich von seinem Urlaub nicht wünschen. Ruhe, ohne vollkommen abgeschnitten von jeglicher Zivilisation zu sein und zugleich das Gefühl, in eine andere Welt einzutauchen.

Das liegt vermutlich mit daran, dass das ehemalige kleine Dorf seine Wurzeln bereits in der frühen Edo-Periode (1603-1868) hat. Dadurch, dass jedoch bis etwa 1960 kaum jemand von diesem Paradies für einen entspannten Urlaub wusste, konnte es seine Tradition und einen eigenen Charakter erhalten. Die ehemalige Raststätte für Daimyo-Lords und Reisende hat sich zu einem eigenen Urlaubsziel entwickelt. Früher hielten dort nur diejenigen kurz an, die auf dem Weg zwischen den Städten Hita und Taketa unterwegs waren.

Ein besonderes Essensangebot bietet das pure Traditionserlebnis

Soba
Soba © Aiko99ann

Etwa 20 Minuten außerhalb vom Kurokawa-Onsen, am Rande der Stadt Oguni, liegt die Soba Kaido Road. Diese trägt ihren Namen aufgrund der vielen Nudelgeschäfte, die alle hundert Meter zu beiden Seiten ihres Weges liegen. Einige, wie das Kagoan, sind schon 100 Jahre alt. Sie sind zum Teil aus ehemaligen Bauernhöfen entstanden und dann renoviert worden, sodass sie nun ein ganz besonderes Ambiente für die Besucher bieten. Von dort aus ist auch der Baba-Fluss zu sehen. Das Wasser, in dem die Nudeln gekocht werden, wird aus diesem Fluss gewonnen. Ihre Herstellung ändert sich hier noch mit dem Wetter, der Temperatur und Luftfeuchtigkeit. In dieser besonderen Straße können Touristen traditionelle japanische Küche hautnah erleben.

Die lokalen Besonderheiten heben den Entspannungsurlaubs-Charakter hervor

Im Informationszentrum der Stadt können Besucher Onsen-Pässe (nyuutoo tegata) kaufen. Diese erlauben dem Besitzer Zugang zu drei verschiedenen Außenbädern für einen Preis von lediglich 1.300 Yen (ca. 10 Euro). Dabei gibt es keine Einschränkungen, welche der 24 teilnehmenden Ryokans gewählt werden dürfen. Doch nach zwei oder sogar drei heißen Bädern im entspannten Urlaub ist es meist Zeit für eine kurze Abkühlung. Die angenehme Luft des in der Natur gelegenen Ortes hilft dabei schon bei einem kurzen Spaziergang.

Souvenirs aus Japan
Definitiv ein lohnenswertes Souvenir – Kunsthandwerk, Fächer, Keramik oder Tücher mit traditionellen Motiven | Copyright: @ Jen C. (CC BY-NC-ND 2.0), Christian Kaden (CC BY-NC-ND 2.0), Brian Jeffery Beggerly (CC BY 2.0)

Dieser kann direkt dazu genutzt werden, sich lokale Produkte näher anzusehen. In der Stadt gibt es schließlich nicht nur Onsen, sondern auch eigene, lokal produzierte Besonderheiten. In einer kleine Patisserie werden hausgemachte Choux-Sahne-Gebäcke angeboten. Außerdem verkaufen sie auch Sake aus einer in Kurokawa ansässigen Destillerie. Nihonshu, Umeshu und Shochu sind die von Sake no Yado angebotenen Sorten. Und auch an Souvenirs, die von der Reise erzählen und schöne Mitbringsel für Freunde und Familie sind, fehlt es hier nicht. Es ist japanische Tradition von einer Reise Geschenke mitzubringen. Daher sind auch hier viele kleinere und größere Souvenirshops mit hübschen Kleinigkeiten zu finden.

Im Winter bietet die Stadt besondere Events

Das größte Fest der Stadt findet in der kalten Jahreszeit statt: die winterliche Bambusbeleuchtung. Von Dezember bis März hängen überall über dem Wasser des Flusses kleine und große Laternen aus Bambus. Ihre Lichter spiegeln sich in der Wasseroberfläche und sorgen für wohliges Wintergefühl. Ein Entspannungsurlaub im Winter ist in Kurokawa besonders passend, da die Onsen Wärme versprechen und dieses Event das Licht und die Schönheit des Winters präsentiert. In der schwarzen Finsternis der Kumamoto-Präfektur können diese Laternen auf dem Fluss über viele hundert Meter betrachtet werden.

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