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Kyoto Animation: Anime-Regisseur von Free unter den Todesopfern

Alle 35 Opfer identifiziert

Die Polizei in Kyoto veröffentlichte einige Namen der Todesopfer des Brandanschlags beim Anime-Studio Kyoto Animation.

Unter den Opfern sind auch die Regisseure Yasuhiro Takemoto und Futoshi Nishiya zusammen mit dem erfahrenen Animator Yoshiji Kigami.

Der 47-jährige Takemoto wird als einer der führenden Regisseure von Kyoto Animation bezeichnet. Er hat an Anime wie Lucky Star gearbeitet. Der 37-jährige Nishiya ist vielen Fans durch die äußert beliebte Serie „Free“ bekannt.

Namen der Opfer des Brandanschlags nach Zustimmung der Familien bekannt gegeben

Die Polizei nannte zehn Namen von Opfern, nachdem sie sich die Zustimmung der Familien eingeholt hatte.

Die Polizei sagte, sie habe den Zeitpunkt und die Art und Weise der Offenlegung der Identität der Opfer sorgfältig überlegt, da ihre Familien Zeit brauchten, um sich mit ihrem Tod auseinanderzusetzen und ihre Beerdigungen zu arrangieren.

Mehr zum Thema:  Kyoto Animation dankt in Statement den Menschen für ihre Anteilnahme

Die restlichen sieben, deren Namen bekannt gegeben wurden, sind Junichi Uda (34), Yuki Omura (23), Yuka Kasama (22), Ami Kuriki (30), Sachie Tsuda (41), Keisuke Yokota (34) und Mikiko Watanabe (35).

Die Identität aller 35 Opfer wurde mithilfe einer DNA-Analyse festgestellt. Die Polizei kündigte an, dass sie von allen Familien die Zustimmung für die Freigabe der Namen einholen will.

Täter hegte tiefen Groll gegen Kyoto Animation

Das Studio in Kyotos Fushimi Ward, dem Zentrum der Anime-Produktion von Kyoto Animation wurde am 18. Juli von einem 41-jährigen Mann, der laut den Ermittlern einen tiefen Groll auf das Unternehmen hegte, angezündet.

Bei dem Brand kamen 35 Menschen ums Leben, 26 an den Folgen einer Kohlenmonoxidvergiftung, zwei an Verbrennungen am ganzen Körper und einer an einer unbekannten Ursache, so die Polizei. Bei dem Vorfall wurden 33 weitere verletzt.

Der Täter erlitt ebenfalls schwere Verbrennungen und wird zurzeit im Krankenhaus behandelt.

Der Täter wird auch verdächtigt der Urheber von Hasskommentaren gegen das Unternehmen zu sein, die im Internet veröffentlicht wurden. In den Kommentaren wurde behauptet, dass das Kyoto Animation ein Manuskript geklaut habe.

Täter reichte Manuskript bei Kyoto Animation ein

Ein Anwalt des Studios sagte, eine Person namens Shinji Aoba, hatte seine Arbeit in einem Schreibwettbewerb des Unternehmens eingereicht, allerdings wurde es abgelehnt.

Der Anwalt sagte auch, dass es keine identischen Aspekte oder Ähnlichkeiten zwischen den Arbeiten von Kyoto Animation und dem eingereichten Roman gibt.

Während die Ermittlungen im Fall fortgesetzt werden, hat Kyoto Animation beschlossen, seinen neuen Film, ein Spin-off seines Anime „Violet Evergarden“, im September wie geplant zu veröffentlichen, ein Schritt, der von Fans und Anhängern begrüßt wird. Der Film feiert dieses Wochenende auf der AnimagiC 2019 seine Europapremiere.

Quelle: Kyodo

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